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April 2021
 

Mit frischen und frechen Videos neue Mitarbeitende gewinnen


Seit acht Jahren wirbt das Projekt «Chance Kirchenberufe» für kirchliche Berufe – zahlreiche Menschen wurden bisher durch die Kampagne auf kirchliche Berufe aufmerksam, informierten sich über die Webseite und liessen sich von Thomas Leist beraten.

Bisher wurde die Kampagne durch Porträts von charismatischen Berufsleuten geprägt, die auf Plakaten und der Webseite ihre persönliche Geschichte und Erfahrungen teilten. Geschichten wird es weiterhin geben: Neu werden sie aber nicht mehr durch die «Gebenden», sondern durch die «Nehmenden» erzählt – nämlich diejenigen Menschen, die positive Erfahrungen mit Seelsorgerinnen und Seelsorger gemacht haben. In einem zweiten Geschichtenformat sprechen Seelsorgende Klartext. In frischen Interviews nehmen sie Stellung zu unverblümten Fragen einer Moderatorin oder eines Moderators.

Beide Geschichtenformate werden digital umgesetzt: Mit kurzen Videos, die ab Herbst auf Social Media für kirchliche Berufe werben und auch auf der Webseite zu sehen sein werden. Weitere Informationen zu den geplanten Massnahmen, die Ziele der neuen Kampagne sowie den Mechanismus dahinter finden Sie hier.

Wir freuen uns darauf, Ihnen bald frische Gesichter und Geschichten zu zeigen und wünschen allen ein schönes Osterfest!

Charlotte und Pascal werben für kirchliche Berufe

Bis zum Start der neuen Kampagne werben Charlotte und Pascal auf Social Media für kirchliche Berufe: Der Bauernsohn und Priester Pascal Eng schwärmt von den vielfältigen Aufgaben seines Berufs. Und Pastoralassistentin Charlotte Küng-Bless zeigt sich beim Musizieren mit ihrer Familie und erzählt, wie sie die Menschen mit ihrem Beruf zum Staunen bringt.
 
Die beiden Videos werden bis Anfang Mai kirchenaffinen Personen in ihrem News-Feed angezeigt. Helfen Sie mit, dass sich möglichst viele durch Charlotte und Pascal inspirieren lassen und verbreiten Sie die Videos in Ihren Kanälen.
 

Sie sind und bleiben die wichtigsten Botschafter

Auch wenn die Kampagne digitaler wird als bisher: Der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen -– und die Mitarbeitenden der Kirche sind nach wie vor die wichtigsten Botschafter, wenn es darum geht, junge Menschen für einen kirchlichen Beruf zu begeistern.

Es ist uns ein grosses Anliegen, Sie in ihrer täglichen Arbeit dabei zu unterstützen – mit neuen Inhalten, vor allem auch für Ihre digitalen Kanäle, die ab Herbst verfügbar sind. Daneben planen wir verschiedene Offline-Aktionen, die in Zusammenarbeit mit den kirchlichen Kommunikationsverantwortlichen entstehen werden.

Nach wie vor gibt es aber auch gedruckte Materialien: Zum Weltgebetstag vom 25. April verschickt Thomas Leist an alle Pfarrhäuser noch einmal die Mappe mit den verschiedenen Berufsbildern. Die Mappe können Sie auch weiterhin online bestellen – zusammen mit anderen aussagekräftigen Materialien wie die mehrsprachigen Plakate mit 7 guten Gründen oder das Würfelspiel «Was ist mir wichtig?».
 

Thomas Leist verlässt die IKB

Auf Ende Juli 2021 gibt Thomas Leist (Bild links) die Leitung der Fachstelle Information kirchliche Berufe und damit auch das operative Geschäft der Kampagne «Chance Kirchenberufe» ab. Sein Nachfolger wird Pfarreiseelsorger Alex Mrvik-Emmenegger (Bild rechts), seit 12 Jahren in der Pfarrei St. Pius und in den Meggerwald Pfarreien tätig. Der neue Kampagnenleiter wird sich in einem der nächsten Newsletter vorstellen.
Thomas Leist hat «Chance Kirchenberufe» von Anfang an entscheidend geprägt. Hier sein persönlicher Rückblick auf die vergangenen acht Jahre:

«Chance-Kirchenberufe war für mich immer eines der spannendsten Projekte innerhalb der katholischen Kirche. Drei Gründe gab es dafür:
  • In den Anfängen des Projektes haben die DOK-Mitglieder privates Geld in die Hand genommen, um überhaupt eine Projektausschreibung zu ermöglichen. Dieses Startkapital von damals 20’000 Franken war der Beginn zu allem, was folgen sollte. Schon zwei Jahre hatte man zuvor diskutiert und debattiert, doch erst diese private Investition brachte den Stein ins Rollen. Das war für mich immer etwas Besonderes und sollte bei allen Unterstützungsanfragen nie vergessen werden. Welcher Konzernchef würde wohl sein privates Geld für die Nachwuchsförderung einsetzen?
  • Ein Mitglied der Landeskirche hat es einst so formuliert: «Weil wir immer weniger Seelsorgerinnen und Seelsorger finden, wollen wir das Geld, welches wir dadurch nicht in Gehälter investieren können, in das Projekt einbringen, um neue kirchliche Mitarbeitende zu suchen.» Es hat mich beeindruckt, dass wir zum Schluss quasi alle Landeskirchen dafür sensibilisieren konnten, dass kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht einfach vom Himmel fallen und dass wir die vielleicht letzte Institution sind, die keine aktive Nachwuchsförderung betrieben hat. Der Erfolg kam mit der breiten Zustimmung seitens der Kantonalkirchen.
  • Begeistert haben mich die oft jungen Kolleginnen und Kollegen, die ihr Gesicht und ihre Biografie in die Sache des Projektes gestellt haben. Sie hatten den Mut, mit ihrer eigenen Person für kirchliche Berufe zu werben. Es ist nicht leicht, sein Gesicht plötzlich im ÖV zu sehen, es ist nicht leicht, sich den Fragen der oft kritischen Kolleginnen und Kollegen zu stellen, warum man bei so etwas mitmacht. Und trotzdem sind wir immer auf eine grosse Bereitschaft gestossen, bei der Kampagne mitzumachen. Diese Kolleginnen und Kollegen sind für mich glaubhafte Zeugen ihrer Berufung.
Schlussendlich schaue ich zurück auf eine Zeit, in der ich auch in der guten Zusammenarbeit mit einer sehr kompetenten Kommunikationsfirma vieles lernen durfte, was meine Kommunikation im kirchlichen Rahmen nachhaltig beeinflussen wird. Deshalb freue ich mich, dass die Jury sich auch für die Folgezeit für die Firma Weissgrund ausgesprochen hat, denn ihr Engagement und ihre persönlichen Impressionen und Rückmeldungen waren stets ein guter Dienst am Projekt, den man nicht unterschätzen darf.

Ich hätte gern noch etwas länger weitergearbeitet, doch ich habe mir selber bei der Stellenübernahme verordnet, diese Aufgabe maximal zehn Jahre lang zu betreuen. Dies, weil ich davon überzeugt bin, dass Fachstellen regelmässig neu besetzt werden sollten, damit dort immer wieder ein neuer Geist einzieht und es nicht zu einer Loslösung von der Basistätigkeit kommt. Jede Fachstelle steht im Dienst der Pfarreien. Ich danke allen, die mich in den Jahren dort begleitet haben.
 
Ich wünsche dem Projekt und meinem Nachfolger alles Gute.»
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