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Newsletter September

Seit letztem Freitag präsentieren sich die St. Moritzer Museen auf 35 wandfüllenden Leuchtplakaten in der Design Gallery im Parkhaus Serletta. Fotograf Andrea Badrutt hat die Museen für Sie neu entdeckt. Passend zur Jagdsaison in Graubünden: Unser Objekt des Monats gehörte vermutlich einst dem König der Bernina...

Herzlich, Ihr Team Museum Engiadinais

Bis Juni 2021

The St. Moritz Museums

Präsentation der St. Moritzer Museen in der Design Gallery

Überraschende Einblicke in die St. Moritzer Museen bieten sich neu in der Design Gallery im Parkhaus Serletta entlang der Rolltreppe vom Bahnhof ins Dorf. Auf Einladung der Museen hat der Bündner Fotograf Andrea Badrutt die sechs Häuser mit seiner Kamera besucht und zeigt seine ganz persönliche Perspektive auf die Museen und ihre Sammlungen. Vertreten sind das Segantini Museum, das Mili Weber Haus, das Berry Museum, das Engadiner Museum, das Forum Paracelsus sowie die Dokumentationsbibliothek St. Moritz. Die zum Teil ungewohnten Einblicke laden ein, die Häuser und ihre Besonderheiten zu entdecken.
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29. August - 13. September

5. engadiner kammermusiktage

im historischen gemeindesaal samedan

Das kleine, feine Musikfestival findet zum 5. Mal statt. Ursprünglich waren Auftritte im Engadiner Museum und in der Chesa Planta geplant. Coronabedingt finden die Konzerte dieses Jahr im von Nicolaus Hartmann jun. geschaffenen historischen Gemeindesaal von Samedan statt. Junge Musiker*innen der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK spielen Musik vom Barock bis ins 21. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr die Instrumente Harfe und Horn.
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12./13. September

Europäische tage des denkmals

reminder – es hat noch freie plätze

Die Tage des Denkmals unter dem Motto Weiterbauen finden gesamtschweizerisch statt. In Graubünden liegt ein Fokus auf dem Engadin. Themen sind die Grand Hotels in St. Moritz Bad mit der Besichtigung des Reine Victoria oder die Schützengräben und Kanonenstellungen Albanatscha aus dem Ersten Weltkrieg oberhalb von Silvaplana. Auch für die zwei Führungen im Engadiner Museum gibt es noch freie Plätze. Vertreter der Denkmalpflege Graubünden nehmen sich des Themas weitergebaute Heimat an und zeigen die handwerkliche Qualität der historischen Bauteile und des Museumsgebäudes, das von Nicolaus Hartmann jun. 1906 erbaut wurde. Anmeldung für alle Anlässe unerlässlich.
Europäische Tage des Denkmals
Programm Graubünden
Führungen im Engadiner Museum

making of an exhibition 

der schmuck der frau

Gold, Silber und Menschenhaar

In einer der fünf Vitrinen in der Chambrina soll historischer Schmuck gezeigt werden. Ohrgehänge und Armbänder mit Email-Einlagen wie die berühmten „Morins“, Halsketten aus Granat oder Bernstein oder etwa Hutnadeln aus Silber wurden im 19. Jahrhundert im Engadin häufig getragen. Weniger bekannt ist heutzutage wohl Schmuck aus Menschenhaar, der an eine geliebte Person erinnerte. Bei der Auswahl, Beschreibung und Reinigung der Stücke unterstützt uns Goldschmied Ruedi Maag aus Sils ehrenamtlich. Aktuell geht es mit dem Gestalter der Ausstellung, Axel Steinberger, um die Platzierung der Schmuckstücke in der Vitrine, damit ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Montiert werden die Objekte im Oktober, sobald die Vitrinen an der Wand hängen. Fortsetzung folgt.

Objekt des Monats

Auf den Spuren des Königs der bernina

Perkussionsgewehr, Ende 18. Jahrhundert

Herbstzeit ist Jagdzeit! Im September zieht es die Bündner Jäger wieder in die Berge und auf den Speisekarten erscheinen herzhafte Wildgerichte. Die Jagd hat im Kanton Graubünden eine bis ins Mittelalter zurückreichende Tradition. Unter den Jägern sind vor allem die Gämsjäger und ihre Geschicklichkeit hoch angesehen. Zu diesem Ruf beigetragen hat auch der im Jahr 1900 erschienene Roman „Der König der Bernina“ von Jakob Heer. Seine Hauptfigur war inspiriert vom berühmt berüchtigten Engadiner Gämsjäger Gian Marchet Colani (1772-1837). Legenden zufolge hat er während seiner Jagdjahre 2’700 Gämsen und je zwei Bären und Wölfe erlegt. Das Perkussionsgewehr unserer Sammlung trägt auf der Zielvorrichtung den Schriftzug „Colany“. Es ist jedoch unklar, ob die Waffe dem berühmten Jäger gehörte oder ob er sich lediglich als Büchsenmacher darauf verewigte. Schauen Sie bei ihrem nächsten Besuch im Suler da S-chanf vorbei, um die Jagdwaffe zu bewundern!

9. September / 30. September / 7. Oktober / 14. Oktober, 17 Uhr

Hartmann - Architektur einer Familie

Streifzug durch die Welt der „Hartmänner“

Im September und Oktober finden weiterhin öffentlichen Führungen durch die Welt der Architekten- und Baumeisterdynastie Hartmann statt. Museumsleiterin Charlotte Schütt begleitet Sie durch die Sonderausstellung und ermöglicht Ihnen einen Einblick in die Zeit der „Hartmänner“. Ihre Bauten prägen bis heute die Engadiner Architekturlandschaft. Auch das Museum Engiadinais ist ein Vertreter des sogenannten Bündner Heimatstils. Als Mitbegründer der Heimatschutzbewegung setzte sich Nicolaus Hartmann jun. für die Rückbesinnung auf die ursprüngliche Baukultur ein.
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