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Newsletter #2 2021

Ab Montag stehen unsere Türen für Sie offen! Endlich sind Museumsbesuche wieder möglich. Wir sind glücklich und freuen uns, Sie ab dem 1. März täglich ausser dienstags von 14-18 Uhr begrüssen zu dürfen. Neben Informationen zur neuen Ausstellung geht es diesen Monat um die berühmten “Morins“. Diese Ohrringe wurden meist von ausgewanderten Engadinerinnen getragen. Doch sie sind auch heute noch hochgeschätzt und neu in unserem Museumsshop erhältlich.

Herzlich, Ihr Team Museum Engiadinais

Ab Montag, 1. März

Von der Fallhaube zum Wetzsteinköcher

Preziosen aus der Sammlung Campell

Willkommen in der neuen Ausstellung! Die Schausammlungen im zweiten Obergeschoss erlauben eine Entdeckungsreise zu den schönsten Textilien aus unseren Beständen, zu Schmuckstücken, Objekten rund um den Tabak, kostbaren Wanduhren und kunsthandwerklich hochwertigem Mobiliar sowie Hausrat vergangener Zeiten. Eine Vitrine für sich beansprucht das kostbarste Objekt des Museums, eine Traversflöte des berühmten Instrumentenbauers Rippert in Paris aus der Zeit um 1695. Die meisten ausgestellten Objekte stammen aus Engadiner Familien und sind ästhetisch hochwertig in Vitrinen und einem grossen Schubladenkorpus ausgestellt. Vertiefende Informationen zu ausgewählten Exponaten – inklusive Hörproben zur Flöte – finden sich im Tablet-Guide, der im Eintrittspreis inbegriffen ist. 
Bild: Notizbüchlein in schwarzem Schildpatt mit Piquéarbeit in Perlmutt und Golddraht

Ausstellung

Objekt des Monats

Schmuck der Engadiner Zuckerbäckerfrauen

„Morins“, 19. und 20. Jahrhundert 

Die filigranen Ohrgehänge mit den Morins-Motiven – je ein Kopf einer dunkelhäutigen Person mit Krone oder Turban – stammen oft aus Rijeka/Kroatien, einem bekannten Schmuckproduktionszentrum im früheren Einflussbereich von Venedig. Getragen wurden sie von Zuckerbäckerfrauen aus Engadiner Emigrantenfamilien, die ursprünglich in Venedig wirkten. Nach deren Vertreibung lebten sie in zahllosen Städten Europas. Im Sommer kehrten sie häufig in ihre alte Heimat zurück. In Rijeka kursieren verschiedene Legenden, wie die zwei Ausprägungen Diener mit Turban und König mit Krone entstanden. Die Motive gehen bis auf die Ägypter und Etrusker zurück. Die Morins dienten als Distinktionszeichen der Zuckerbäckerfrauen und werden noch heute von der Mutter an die Tochter vererbt. Morins-Ohrringe aus Gold und Email sind in der Vitrine „Der Schmuck der Frau“ ausgestellt.

Im Museumsshop

Von Morins-Ohrringen bis zum Küchentuch mit Sgraffitomotiven 

Neue Produkte im Sortiment

GÖnnen SIE SICH etwas SCHönes oder machen Sie Ihren Liebsten eine Freude! In unserem Museumsshop finden Sie ausgewählte Produkte mit direktem Bezug zur Engadiner Kultur und Geschichte. Zum Beispiel ein Geschirrtuch oder eine Stoffmaske mit Sgraffitomotiven. Beliebt sind unsere wunderbar duftenden Arvenholzprodukte vom Raumspray bis zu Arvenkugeln. Oder begründen Sie eine eigene Familientradition mit Morins. Neu führen wir die von der Unix Goldschmiede in Chur nach alten Vorlagen aufwändig von Hand gefertigten Ohrringe im Sortiment. Selbstverständlich bieten wir auch eine interessante Auswahl an Büchern zu Themen rund um das Museum an sowie für den Nachwuchs die Schellenursli-Bücher und Postkarten von Carigiet. Die Produkte sind nur im Museum erhältlich (kein Webshop).