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NEWSLETTER #1 2021

DAS ENGADINER MUSEUM liegt still unter einer dicken Schicht Schnee. Am Aufgang informieren die neuen Plakate über die Ausstellungen, die vorläufig noch nicht zu sehen sind. Wir bieten Ihnen in diesem Newsletter deshalb Interessantes für zuhause: Klänge aus dem Museum, die spannende Autobiografie unseres Museumsgründers Riet Campell sowie als Objekt des Monats eine reich geschnitzte Tabakpfeife aus Meerschaum. Bleiben Sie gesund und geduldig. 

Herzlich, Ihr Team Museum Engiadinais

Objekt des Monats

EIN KLEINOD AUS MEERSCHAUM UND BERNSTEIN
 

Tabakspfeife, 19. Jahrhundert

Der Pfeifenkopf stellt einen Apportierhund mit Schnepfe im Maul dar. Dieses Motiv verweist auf einen Jäger als Besitzer. Das Mundstück ist aus Bernstein, der Kopf aus Meerschaum, der sich gut schnitzen lässt. Seit dem 18. Jahrhundert wird Meerschaum für die Herstellung von Pfeifen geschätzt, da er einen kalten, trockenen und geschmackvollen Zug erlaubt. Ursprünglich ist das Mineral mit dem wissenschaftlichen Namen Sepiolith weiss und verfärbt sich erst mit zunehmendem Gebrauch. Abgebaut wird es hauptsächlich in der Türkei. Der gängige Begriff Meerschaum hat übrigens nichts mit Meer oder Schaum zu tun. Er leitet sich von der levantinischen Handelsbezeichnung Mertscavon ab, die Händler eingedeutscht haben. Die Pfeife ist in der Vitrine „Rund um den Tabak“ in der neuen Ausstellung zu sehen.

Lesetipp

DIE AUTOBIOGRAFIE UNSERES MUSEUMSGRÜNDERS RIET CAMPELL

Ein Stück Zeitgeschichte aus dem Engadin

Alchünas regordanzas our da mia vita, die Autobiografie von Riet Campell, von seiner Urenkelin Corina Blättler-Monsch ins Deutsche übertragen, bietet eine Fülle interessanter Geschichten, die viel über das Engadin in der Zeit zwischen 1860 und 1940 erzählen. Illustriert mit historischen Fotografien bietet sie sich als Lektüre in diesen Wintertagen zuhause an. Von lebendigen Schilderungen aus seiner Kindheit in Susch, wo der Passverkehr über den Flüela mit den Fuhrleuten das Leben prägte, bis zu Details aus seinem erfolgreichen Berufsleben als Bierbrauer, gibt es vieles zu entdecken. Das Manuskript als pdf lässt sich von unserer Webseite herunterladen. Memoiren Riet Campell

Nachts, nein, montags im Museum...

@_manchmal_am_montag

MUSIK ERKLINGT

Leider bleiben unsere Türen noch eine Weile geschlossen... Hinter den Kulissen ist es jedoch alles andere als ruhig im Museum. Vor kurzem haben die beiden Musiker Mauro Caflisch und Gian-Andri Janett uns mit einem Besuch beehrt. Sie sind immer montags unterwegs, um zu musizieren und lassen uns über die sozialen Medien daran teilhaben. Normalerweise wären auch wir montags für Sie da. Wir hoffen, dass dies schon bald wieder möglich ist! Lassen Sie sich inzwischen von den romanischen Liedern und Klängen der beiden Engadiner bezaubern. Video Museum am Montag