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Newsletter Dezember

Die neue Ausstellung „Von der Fallhaube zum Wetzsteinköcher – Preziosen aus der Sammlung Campell“ ist vollendet. Geplant war die Eröffnung für den 19.Dezember. Nun hoffen wir, Sie ab dem 23. Januar wieder im Museum begrüssen zu dürfen. In diesem Newsletter lesen Sie den letzten Teil des Making of und erfahren Interessantes über die Fallhaube, unser Objekt des Monats.
Wir wünschen Ihnen besinnliche Festtage und einen guten „Rutsch“ ins neue Jahr.

Herzlich, Ihr Team Museum Engiadinais

Wiedereröffnung voraussichtlich am 23. Januar

Zurück mit neuer Ausstellung

Eine Entdeckungsreise ins materielle Kulturerbe

Leider bleiben unsere Türen aufgrund der aktuellen COVID-19 Lage noch eine Weile länger geschlossen. Wir freuen uns, Ihnen danach die neue Ausstellung zu präsentieren. Die neu geschaffenen Schausammlungen erlauben eine Entdeckungsreise in die Fülle des materiellen Kulturerbes: reich bestickte Textilien, kostbarer Schmuck, handwerklich hochstehende Pfeifen und Tabakdosen, seltene Wanduhren, Keramikgeschirr, mit Schnitzereien verzierte Alltagsobjekte und vieles mehr. Zu sehen ist auch das kostbarste Objekt des Museums: eine Traversflöte des berühmten Instrumentenbauers Rippert in Paris aus der Zeit um 1695. Im Zentrum der Ausstellung steht aber die ästhetisch hochwertig inszenierte Präsentation von Tisch- und Bettwäsche sowie Bekleidung und Accessoires aus Engadiner Familien.
Infos aktuelle Lage
Ausstellung

Making of an exhibition

Ausstellungsbauten 

Einrichten Der Schubladen und Vitrinen

Nach der Montage der Ausstellungsbauten stehen endlich die Objekte im Mittelpunkt. In die 18 Schubladen des Textilienkorpus kommen massgeschneiderte und mit gewaschenem Stoff bezogene Kartons als Unterlage für die teils fragilen Handarbeiten. Kleine Tablare und Halterungen für die Objekte sind an den blauen Rückwänden der fünf Wandvitrinen in der Chambrina zu montieren. Alle Schmuckstücke werden einzeln mit silikonüberzogenen Drähten oder Nylonfäden fixiert, die durch kleine, passend gebohrte Löcher auf der Rückseite befestigt werden – eine äusserst aufwändige Angelegenheit. Danach kommen die Ausstellungstexte auf die Wände und Glasabdeckungen sowie die Holztüren der Vitrinen. Zuletzt lichtet unser Fotograf noch die Raumtotalen für den Tablet-Guide ab. Und es gilt, die vertiefenden Informationen zu den einzelnen Themen mehrsprachig in den Guide einzupflegen. – Lassen Sie sich vom Resultat überraschen!

Objekt des Monats

Kinderhelm anno dazumal

Fallhaube, 18. Jahrhundert

Wenn Kleinkinder Laufen lernen, kann es zur einen oder anderen Beule am Köpfchen kommen. In früheren Zeiten hatten die Eltern für dieses Problem eine einfache Lösung: Das Kind bekommt eine Fallhaube aufgesetzt. Der dick mit Werg gepolsterte Stoffreifen schützt vor Verletzungen. Die auch Beulenschutzkappe genannte Kopfbedeckung ist von ca. 1650 bis 1800 in Gebrauch. Als Repräsentationsobjekt ist sie oft reich geschmückt und aus teuren Stoffen gefertigt. Unsere Bündner Fallhaube aus dem 18. Jahrhundert ist aus Seide und mit eingewebten Silberfäden und Seidenbändern zum Verschnüren versehen. Zu bestaunen ist das titelgebende Objekt in der neuen Ausstellung.