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Newsletter Februar

AUS DEM TIEF VERSCHNEITEN ENGADIN informieren wir Sie zum neu überarbeiteten Museumskoffer für Kindergärten. Die neueste Objektgeschichte widmet sich dem Kinder-Nachstuhl. Nicht vorenthalten möchten wir Ihnen den Artikel über unser Museum im neuen Magazin des Schweizerischen Nationalmuseums.

Herzlich, Ihr Team Museum Engiadinais

Ab sofort

Museumskoffer für Kindergärten

Oberengadiner Kindergartenlehrpersonen zu Besuch

Die Oberengadiner Kindergartenlehrpersonen besuchten im Rahmen einer Weiterbildung das Engadiner Museum. Dabei lernten sie den speziell für Kindergärten entwickelten Museumskoffer kennen. Erarbeitet wurde der Koffer vor einigen Jahren von den St. Moritzer Kindergärtnerinnen Corina Bormann, Silvia Schläpfer und Barbara Kasper. Diesen Herbst haben die Kindergärtnerin Mirjam Frischknecht und Museumsmitarbeiter Christoph Luzi den Museumskoffer überarbeitet, mit Hintergrundinformationen angereichert und gemäss Lehrplan 21 modifiziert. 
 
Der Museumskoffer steht allen Kindergärten beim (kostenlosen) Besuch zur Verfügung. Das dazugehörige Dossier kann beim Museum bezogen werden. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns, dass schon zahlreiche Kindergartengruppen angemeldet sind. 

Objektgeschichten

Kinder-Nachtstuhl

Arvenholz, 18. Jahrhundert, Celerina

Gerade in der kalten Jahreszeit war man froh, nachts die Schlafkammer nicht mehr verlassen zu müssen. Insbesondere im Engadin, wo es im Winter auch im Hausinnern bitterkalt sein konnte. Bis weit ins 20. Jahrhundert erledigte man seine Notdurft im Stall oder allenfalls über einen Abort oder ein Plumpsklo, das sich oft nicht innerhalb des Hauses befand oder wie im Engadiner Haus in der Cuort im Untergeschoss, neben dem Stall und dem Misthaufen. Damit man also im Dunkeln nicht hinunter in den Stall oder zum Abort gehen musste, nutzte man einen Nachthafen, der meist unter dem Bett stand. Wohlhabendere Leute besassen sogenannte Nachtstühle. Welch glücklich Kind, das einen Nachtstuhl wie den oben abgebildeten sein Eigen nennen durfte. Unter der Sitzfläche befindet sich eine Schublade, in die ein Gefäss gestellt wurde. Der Geruchsemmissionen wegen empfinden wir das heute für unsere Nasen zwar als ziemlich gewöhnungsbedürftig. Doch das war damals kein Thema...

Das Engadiner Museum zu Gast im Magazin des Schweizerischen Nationalmuseums 

Herein in die gute Stube

Unter diesem einladenden Titel entführt die Autorin Claudia Walder die Leserinnen und Leser des Magazins ins Engadiner Museum. Der überaus informative Artikel macht Lust das Museum zu entdecken. Schon diese Woche durften wir aufgrund des Museumsporträts neue Besucher im Museum begrüssen. Diesen Artikel möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Sie finden ihn hier. Zum ganzen Magazin.

Samstag, 15. Februar 2020, 17 Uhr

500 Jahre Engadiner Wohnkultur

Führung durch die Dauerausstellung

Eine Zeitreise erwartet Sie auf der Führung mit Corina Blättler durch unsere Dauerausstellung. Erfahren Sie, wie die Menschen im Engadin gelebt haben, was sie bewegt, bedrückt, aber auch beglückt hat. Setzen Sie sich auf die Stühle in der Wirtshausstube oder spüren Sie in der Stüva da Susch dem Flair von wohlhabenden Zuckerbäckern nach. Die Führung startet um 17 Uhr und ist im Eintrittspreis inbegriffen. Mehr...

Mittwoch, 26. Februar 2020, 17 Uhr

Hartmann – Architektur einer Familie

Streifzug durch die Sonderausstellung

Die drei Hartmänner prägten als Baumeister und Architekten das Engadin und den Kanton Graubünden über drei Generationen. Manches Privathaus in St. Moritz, verschiedene Kirchen, aber auch das Schulhaus oder die Reithalle tragen die Hartmann-Handschrift. Museumsleiterin Charlotte Schütt zeigt Ihnen, was diese Bauten besonders macht. Sie möchten mehr erfahren? Mehr...