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Newsletter Oktober

Eine erfolgreiche Sommersaison neigt sich dem Ende zu. Das Engadiner Museum ist noch bis und mit nächsten Montag geöffnet. Die Arbeiten an der neuen Ausstellung „Von der Fallhaube zum Wetzsteinköcher – Preziosen aus der Sammlung Campell“ schreiten plangemäss voran! Objekt des Monats ist diesmal eine Bärenfalle. Wir freuen uns, Sie nach der Herbstschliessung ab 10. Dezember wieder im Museum zu begrüssen.

Herzlich, Ihr Team Museum Engiadinais

making of an exhibition

von der fallhaube zum wetzsteinköcher

preziosen aus der sammlung campell

Kommende Woche werden der massgeschneiderte grosse Schubladenkorpus sowie die Wandvitrinen im 2. Stock montiert. Die Elektroninstallationen sind vorbereitet... Mit unserem Gestalter und Szenografen Axel Steinberger ging es gestern noch um die definitiven Textlängen, wie genau die Objektlegenden angeordnet werden, damit sie gut lesbar sind und um unzählige weitere Detailfragen. So auch um die optimale Kombination der Informationen und Querverweise zwischen Ausstellung und Tablet-Guide, der Platz für weiterführende Geschichten und Bilder hat. Und natürlich um das Key Visual für die Drucksachen wie Plakat, Flyer, Einladungskarten, Anzeigen usw. Wissen Sie übrigens, was eine Fallhaube ist? So viel sei verraten: heute tragen Kinder stattdessen einen Helm. Mehr darüber dann in der Ausstellung...

Offen bis 20. Oktober

Ende Sommersaison

Herbstpause

Trotz der aktuellen Lage können wir auf eine erfolgreiche Sommersaison zurückblicken – Im August zählten wir so viele Besucher wie noch nie in diesem Monat. Für das rege Interesse an unseren Ausstellungen danken wir herzlich! Nun steht ab dem 21. Oktober die jährliche Herbstpause bevor. Wir arbeiten fleissig weiter und freuen uns, Sie am 10. Dezember mit einer neuen Ausstellung begrüssen zu dürfen. Bis dahin wünschen wir Ihnen sonnige und gesunde Herbsttage.
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Objekt des Monats

grausame bärenjagd

bärenfalle, 19. Jahrhundert

Die Präsenz von Bären und die Frage nach allfälligen Abschüssen sorgt noch heute für rege Diskussionen im Alpenraum. Schon Museumsgründer Riet Campell beschrieb in seinen Memoiren, wie es im 19. Jahrhundert noch gang und gäbe war, dass sich alle Männer einer Gemeinde auf die Jagd machten, sobald sich ein Bär im Wald herumtrieb. Eine der grausameren Jagdmethoden war das Stellen einer Bärenfalle. In unserer Sammlung befindet sich ein sogenanntes Teller-Eisen, das dem Grossvater des Museumsgründers gehörte und oberhalb von Susch zum Einsatz kam (Teller fehlt). Trat der Bär auf den Eisenteller, schnappte die Falle zu und klemmte seine Pfote ein. Der Bär versuchte zu fliehen und zog die an einer Kette fixierte Falle mit sich. Das Geläut des an der Falle angebrachten Glöckchens störte das Tier bald so sehr, dass es sich in einem Busch verkroch, wo er für die Jäger ein leichtes Ziel abgab. Als Zeugin dieser längst verbotenen Jagdmethode kann die Bärenfalle aktuell in der Ausstellung „Tierisches aus der Sammlung Campell“ bestaunt werden. Rechts im Bild ein Teller-Eisen aus Silvaplana aus der Sammlung des Rätischen Museums.