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Aktuelles aus dem Projekt

Ranga Yogeshwar programmiert mit Schülerinnen im ALP-Robertalab
Kooperation zwischen dem ALP Kaiserslautern und dem Start-Up "Desklab"

Wer wir sind und was wir machen

Save the Date: Landesweites Mentorinnen-Treffen im August
Projekthomepage in neuem Design
MINT in den Sommerferien: Unsere Ferienangebote für Schülerinnen

Neues aus der MINT-Welt

Im Portrait: Die Women Welcome Week an der Universität Koblenz
Neue Erkenntnisse im MINT-Nachwuchsbarometer 2019
Spannender Expertinnenbeitrag zum Thema KI und Genderfragen
Offizieller Start der Webseite „IT for girls“
women&work: Kostenlose Sommer Academy

Termine


Ranga Yogeshwar programmiert mit Schülerinnen im ALP Roberta Lab

Schülerin zeigt Yogeshwar, wie sie den "Calliope Mini" programmiert
Schülerin zeigt Yogeshwar, wie sie den "Calliope Mini" programmiert

Der bekannte Fernsehmoderator und Physiker Ranga Yogeshwar ermuntert wie kein anderer junge Menschen dazu, sich Fragen über die Wunder des Lebens zu stellen. Besonders oft widmet er sich naturwissenschaftlichen Phänomenen oder Zukunftsfragen zur digitalen Welt. Ende Juni besuchte Yogeshwar das Roberta Lab des ALPs an der Universität in Koblenz - ein außerschulischer Lernort, an dem sich Schülerinnen in ihrer Freizeit zum spielerischen Programmieren mit der Programmiersprache "NEPO" treffen und somit besonders der Ausbau digitaler Kompetenzen im Vordergrund steht.

"Herr Yogeshwar war sofort begeistert von den Roboter-Missionen, die die Schülerinnen ihm vorgeführt haben", erklärt Projektleiterin Ruth Sandforth. Ohne lange zu zögern programmierte Yogeshwar gemeinsam mit den Schülerinnen Robertas und den Calliope Mini, ließ sich Programmierschritte und Funktionsweisen genau erklären und gab den Kindern Tipps, was sie besser machen konnten. 

Projektleiterinnen Ruth Sandforth (2.v.l.) und Stephanie Justrie (2.v.r.) mit Ranga Yogeswhar und Mentorinnen
Projektleiterinnen Ruth Sandforth (2.v.l.) und Stephanie
Justrie (2.v.r.) mit Ranga Yogeswhar und Mentorinnen

Auch die Schülerinnen freuten sich über die Auffassungsaufgabe des bekannten Gasts: "Er hat alles verstanden, was wir ihm gezeigt haben", sagt eine Schülerin begeistert. Sandforth ergänzt: "Man hat gemerkt, dass Yogeshwar digitale Bildung und die Vermittlung digitaler Kompetenzen am Herzen liegt. Er hat sich viel Zeit für das Projekt genommen und die Kinder als Experten ihrer Arbeit befragt". 

Mittlerweile befinden sich an den ALP-Standorten Mainz, Koblenz, Trier und Kaiserslautern Roberta Labs, die in Kooperation mit dem Fraunhofer IAIS gegründet wurden.


 

Kooperation zwischen dem ALP Kaiserslautern und dem Start-Up „Desklab“

Da beide das gemeinsame Ziel verfolgen, Schüler*innen durch Praxiserfahrung an naturwissenschaftliche und technische Fächer heranzuführen, arbeiten die Kaiserslauterner Projektleiterinnen Makbule Engelhardt und Susanne Eisel seit kurzem mit dem Start-Up „Desklab“ zusammen. Die Gründer*innen von "Desklab" mit Sitz im baden-württembergischen Schriesheim entwickelten das innovative Laborgerät „Photometer“, das – vereinfacht gesagt – wissenschaftliche Versuche ermöglicht, die sonst nur im Labor stattfinden könnten. Das Photometer kann für Experimente im Unterricht oder in Projekt-AGs eingesetzt werden, um die Messmethode der „Photometrie“ kennenzulernen.

ALP-Projektleiterinnen Susanne Eisel und Makbule Engelhardt besiegeln die Kooperation mit den Geschäfts-führern Alex Schlindwein und Sophie Perret
ALP-Projektleiterinnen Susanne Eisel und Makbule Engelhardt besiegeln die Kooperation mit den Geschäftsführer*innen Alex Schlindwein und Sophie Perret

„Das Schöne am Photometer ist, dass es so vielseitig einsetzbar ist. Wir können das Konzept je nachdem in der Oberstufe einsetzen, aber auch für jüngere Jahrgänge anpassen“, erklärt Projektleiterin Makbule Engelhardt.

Das Photometer
Das Photometer

Die ALP-Mentorinnen, die das Photometer künftig in der Arbeit mit den Schülerinnen einsetzen sollen, wurden bereits geschult. Bisher kam das neue Mitmachangebot bei ausgewählten Projekttagen wie der „MINT-Akademie“ zum Einsatz, wo es von den Schülerinnen sehr gut angenommen wurde. Nach den Sommerferien wird das Photometer dann auch großflächiger in den MINT-AGs in den Kooperationsschulen vorgestellt. „Das Projekt wurde von Studierenden entwickelt, ist gemeinnützig und versucht, das forschende Lernen besser in der Praxis umzusetzen. Daher gefällt es uns auch so gut“, erklärt Makbule Engelhardt. Der Kontakt zu Sophie Perret, Geschäftsführerin von DeskLab, kam bereits vor vielen Jahren zustande – als Schülerin nahm Perret in einem MINT-Sommerferien-Camp des Ada-Lovelace-Projekts and er TU Kaiserslautern teil.

 


Save the Date: Landesweites Mentorinnen-Treffen im August!

Wir freuen uns, am 30. und 31. August wieder in ganz Rheinland-Pfalz Mentorinnen zum alljährlichen Landesmentorinnen-Treffen des Projekts begrüßen zu dürfen. Nachdem sich Mentorinnen und Projektleiterinnen im vergangenen Jahr in Trier trafen und u.a. die Analog-Astronautin Carmen Köhler kennenlernten, findet das diesjährige Treffen in Kaiserslautern statt. Den Teilnehmerinnen wird wieder ein anderthalbtägiges, spannendes Programm aus Seminaren und Vorträgen geboten sowie die Möglichkeit zum Get-Together und Vernetzen. Ein ausführliches Programm sowie Informationen zur Anmeldung folgen im Laufe des Monats auf unserer Homepage

Save the Date: Landesmentorinnentreffen



Projekthomepage in neuem Design

Herzlich Willkommen auf der neuen ALP-Homepage!

Da es Zeit war für ein neues Design, wurde die Projekt-Homepage in den vergangenen Monaten einem Relaunch unterzogen und ist ab sofort unter der neuen Adresse www.ada-lovelace.de erreichbar.

Auf der neuen Seite finden alle Nutzerinnen und Nutzer – egal ob Schülerinnen, Eltern, Lehrkräfte oder Unternehmen – gezielte Informationen über das Projekt allgemein sowie über die Profile und das Veranstaltungsangebot der einzelnen Standorte.

An einer Kooperation interessierte Organisationen können sich in der Rubrik „Leistungen“ umschauen oder die neue Informationsseite zur „Schnupperausbildung“, einem Projektzweig speziell für Unternehmen und Ausbildungsbetriebe, aufrufen. Anfragen sind über die jeweiligen Kontaktfelder möglich, bei standortspezifischen Anfragen sind Sie auch bei den Projektleiterinnen vor Ort an der richtigen Adresse.

Wir freuen uns, Sie auf unserer neuen Homepage begrüßen zu dürfen!


 

MINT in den Sommerferien: Unsere Ferienangebote für Schülerinnen

Glow in the Dark!

Für alle Schülerinnen, die in den Sommerferien nicht nur entspannen wollen, sondern auch Lust auf spannende Workshops und coole Veranstaltungen zu allen möglichen Themen aus der MINT-Welt haben, bieten unsere Standorte eine Vielzahl von Angeboten: 

In Kaiserslautern können Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren herausfinden, wie genau Elektroautos funktionieren, sich ein eigenes Radio bauen und mit nach Hause nehmen, oder einen Blumentopfwächter basteln. 

Die Universität Trier veranstaltet vom 23. bis 26. Juli eine Sommerakademie, in der Mädchen der 5. bis 7. Klasse Programmieren und Webseiten-Design erlernen oder sich mit Stromkreisläufen und Klimaschutz auseinandersetzen. Am 2. und 3. August finden außerdem die Summer Days des ALP und des pepperMINT-Projekts am Umweltcampus Birkenfeld statt. Schülerinnen zwischen 10 und 13 Jahren erwarten zwei interessante Tagesworkshops zu den Themen Elektrotechnik und Kosmetik aus dem Reagenzglas

In Mainz lautet das Motto der drei angebotenen Workshops "Roberta, Roberta!" - Schülerinnen der 5. bis 7. Klasse können die Roboterdame kennenlernen, sie ins All schicken und in verschiedene Tiere verwandeln. Oder bei Glow in the dark ganz alltägliche Dinge zum Leuchten bringen, von denen man es nie erwarten würde!

Die Anmeldung für das Mädchen und Technik Feriencamp vom 29. Juli bis 2. August in Koblenz ist bereits abgelaufen und wir freuen uns schon auf die gemeinsame Zeit mit den Mädels. Dieses Jahr dreht sich beim Camp alles um das Thema Natur und Umwelt. Von Montag bis Mittwoch können die Teilnehmerinnen in Workshops an der Universität Koblenz experimentieren, tüfteln und Spaß haben, am Donnerstag fährt die Gruppe dann zum Laacher See, wo gemeinsam gegrillt und übernachtet wird. 


Im Portrait: Die Women Welcome Week an der Universität Koblenz

An dieser Stelle möchten wir gerne ein Projekt vorstellen, das zwar nichts mit dem ALP zu tun hat, aber dennoch junge Frauen mit dem Mentoring-Prinzip bei der Berufsorientierung hilft: Die Women Welcome Week an der Universität in Koblenz.

Teilnehmerinnen der Women Welcome Week setzen sich mit ih- ren Fähigkeiten, Interessen und Berufswünschen auseinander
Teilnehmerinnen der Women Welcome Week setzen sich mit ih-
ren Fähigkeiten, Interessen und Berufswünschen auseinander

Die Women Welcome Week (WWW) richtet sich an Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, die sich größtenteils erst seit kurzem in Deutschland aufhalten und ihren Bildungsabschluss im Herkunftsland erworben haben. Zu den Teilnehmerinnen in diesem Jahr zählen unter anderem Syrerinnen, Afghaninnen, Türkinnen, Rumäninnen oder Somalierinnen. Sie alle verbindet der Wunsch, ihre beruflichen Chancen kennen zu lernen und zu nutzen. Mentorinnen nehmen im Projektangebot daher die Rolle von Lotsinnen ein und unterstützen die Teilnehmerinnen dabei, ihre Fähigkeiten zu entdecken, Ziele zu formulieren, und die ersten Schritte ihres Berufswegs mit ihnen gemeinsam zu gehen. 

„Wir sehen als Ziel, am Ende des Jahres für jede Teilnehmerin eine realisierbare berufliche Vorstellung zu entwickeln, jede soll mit einer konkreten Perspektive hier rausgehen“, sagt die Projektleiterin Ruth Sandforth. Die WWW dauert 2019 erstmals ein ganzes Jahr, damit die Teilnehmerinnen über einen längeren Zeitraum hinweg begleitet werden können. Bei den zwischen 14 und 41 Jahre alten Teilnehmerinnen beobachtet Sandforth eine „extreme Motivation, sich nicht nur umfassend über Ausbildungs- und Studiumsmöglichkeiten zu informieren, sondern auch einen sehr großen Ehrgeiz und Willen, Hindernisse zu überwinden“. Und das obwohl die jungen Frauen teilweise mit ihrem Ausbildungsweg noch einmal ganz von vorne anfangen müssen.

Zu den Mentorinnen, die speziell für die Betreuungsaufgaben bei der WWW ausgebildet wurden, haben die Teilnehmerinnen häufig ein enges, aber dennoch ein professionell-distanziertes Verhältnis. Ergänzt werden die Berufsorientierungs-Angebote durch gemeinsam mit Partnern organisierte Veranstaltungen, z.B. mit der IHK. Eine Kooperationsveranstaltung widmete sich zum Beispiel ausschließlich den Möglichkeiten dualer Ausbildungswege. Eine Referentin des Deutschen Ingenieurinnenbunds, die selbst aus dem Iran nach Deutschland geflohen ist und anschließend Elektrotechnik studiert hat, berichtete von ihrem Bildungsweg in Deutschland. Die Referentinnen und Mentorinnen machen die Teilnehmerinnen auch und gerade mit aussichtsreichen MINT-Berufen vertraut. So soll das Ziel erreicht werden, das Potential jeder einzelnen Teilnehmerin zutage zu fördern und zu nutzen, und gleichzeitig ein stärkendes Netzwerk zwischen den Frauen aufbauen – damit sie auf dem deutschen Arbeitsmarkt erfolgreich sind.

Ein Netzwerk aufzubauen, gehört ebenfalls zum Ziel der Women Welcome Week 
Ein Netzwerk aufzubauen, gehört ebenfalls zum Ziel der Women Welcome Week 


Neue Erkenntnisse im MINT-Nachwuchsbarometer 2019

Im Juni veröffentlichten die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Körber-Stiftung das MINT Nachwuchsbarometer 2019. Der Bericht zeigt auf, an welchen Stellen im Bildungsverlauf angesetzt werden muss, um den MINT-Fachkräftemangel in Deutschland ganzheitlich zu behandeln. Dabei angesprochen wurden auch die Notwendigkeit des frühzeitigen Weckens des Interesse an MINT - bereits in der frühen Bildung und Grundschule - sowie der andauernde Mangel von weiblichen Rollenvorbildern in der Wissenschaft. Den vollständigen Bericht finden Sie hier



Spannender Expertinnenbeitrag zum Thema KI und Genderfragen

Das Wissenschaftsjahr 2019 steht ganz unter dem Thema Künstliche Intelligenz. In diesem Rahmen hat Prof. Regina Ammicht Quinn der Universität Tübingen einen äußerst spannenden Expertinnenbeitrag zum Thema KI, Genderfragen und Diskriminierung veröffentlicht. Dabei geht sie unter anderem auf die Frage ein, warum hilfreiche KIs wie Siri, Alexa und Co. eigentlich so oft weiblich erscheinen, während der Anteil realer Frauen im KI-Sektor jedoch erschreckend gering ist. Den Beitrag finden Sie hier in voller Länge. 



Offizieller Start der Webseite „IT for girls“

"IT for girls" - das ist das Onlinenagebot zur Berufsorientierung des Projekts "Digital Me". Das Hauptziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes der Universität Münster ist es junge Frauen zwischen 14 und 17 Jahren verstärkt für IT-Berufe zu begeistern, indem sie diese Berufe spielerisch im Internet kennenlernen. Neben Hintergrundinformationen zum Berufsfeld, einem Test zur Berufsorientierung und Spielen bietet die interaktive Webseite Videos und Interviews, in denen Frauen aus der IT-Branche sich und ihren Berufsalltag vorstellen. 



women&work: Kostenlose Sommer Academy

Jetzt vormerken: Am 21. September bieten die Veranstalter der women&work, Europas größtem Messe-Kongress für Frauen, wieder ihre virtuelle kostenfreie „Sommer Academy“ an. Vier Webinare geben wertvolle Einblicke und Impulse für Frauen, die ihre Stärken und Kompetenzen in der Arbeitswelt entdecken und ausbauen wollen. Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie hier.

15. Juli
17. Juli

22. Juli
23. bis 26. Juli
29. Juli bis 2. August
30. Juli bis 3. August

2. und 3. August
5. August
6. August

7. August
30. und 31. August
Kaiserslautern: Mobilität der Zukunft, Link
Kaiserslautern: Mobilität der Zukunft, Link
Mainz: Roberta Hex Hex, Link
Kaiserslautern: Bau dein eigenes Radio, Link
Trier: Sommerakademie für Mädchen, Link
Koblenz: Mädchen und Technik Feriencamp, Link
informatica feminale BW in Furtwangen, Link

Summer Day Umweltcampus Birkenfeld, Link
Mainz: Roberta, Roberta, Link
Mainz: Roberta, Weltraum!, Link
Kaiserslautern: Blumentopfwächter, Link
Mainz: Glow in the dark!, Link
ALP-Landesmentorinnentreffen in Kaiserslautern
Das Ada-Lovelace-Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds sowie des rheinland-pfälzischen Frauenministerium und dem Wissenschaftsministerium gefördert.
 
         
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Ada-Lovelace-Projekt · Zentrale Koordinierungsstelle · Universität Koblenz-Landau
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