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Aktuelles aus dem Projekt

Roberta-Kurs an der Hildegardisschule in Bingen 
MINT im Advent

Wer wir sind und was wir machen

Neue Mentoring-Runde für Studienanfängerinnen an der JGU Mainz gestartet

Neues aus der MINT-Welt

Der neue Frauenstudiengang Maschinenbau
Mit 30 Jahren arbeiten nur noch 20% der Frauen in ihrem erlernten IT-Beruf
Aktuelle Zahlen zu MINT-Studienanfängerinnen
NaWi - Weiterqualifizierung für NachwuchsWissenschaftlerinnen

Termine

Tag der Physik



Roberta-Kurs an der Hildegardisschule in Bingen


Die Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projektes an der Technischen Hochschule Bingen bereiten derzeit einen Roberta-Kurs an der Hildegardisschule in Bingen vor. Dieser Kurs startet Anfang Februar 2020 und findet über das gesamte zweite Schulhalbjahr statt. Wöchentlich wird für Schülerinnen der Klassenstufe 9 im Rahmen von PAV (Projektarbeit am Vormittag) dieser Kurs angeboten. An 15 Terminen erarbeitet eine Gruppe von ca. 15 Schülerinnen die Konstruktion und Programmierung der Lego Roboter.

Unter Anleitung der Mentorinnen bauen die Schülerinnen aus Lego Mindstorms Bausätzen Roboter, die sie dann mit unterschiedlichen Funktionen programmieren. Dabei sind sowohl Fertigkeiten im Aufbau und dem Anbringen verschiedener Sensoren als auch die Umsetzung der Funktionen mit einer einfachen Programmiersprache gefragt. Die Schülerinnen sollen gut in die Lage versetzt werden, mit den Robotern zu arbeiten und diese nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und zu programmieren. Dabei werden sie von den Mentorinnen unterstützt und angeregt, eigene kreative Lösungen zu entwickeln. Ebenfalls soll durch die Arbeit in Kleingruppen, die Teamfähigkeit der Schülerinnen bei der Bearbeitung eines eigenen Projektes gefördert werden.

Zum Ende des Projekts sollen die Schülerinnen ihre Roboter vorstellen. Dabei geht es auch um eine interessante und kurzweilige Präsentation, um das interessierte Publikum aus Mitschülerinnen und Lehrkräften für die eigenen Arbeiten zu begeistern. Die Arbeit der Mentorinnen und der Kurs insgesamt sollen am Ende durch die Schülerinnen evaluiert werden.

Für das Ada-Lovelace-Team der TH Bingen ist der Roberta-Kurs an der Hildegardisschule ein sehr spannendes Projekt. "Wir schätzen die relativ lange Laufzeit des Projektes von einem halben Jahr", erklärt die Projektleiterin Prof. Ute Rößner. "Dadurch ist es sehr gut möglich, die Schülerinnen langfristig für die Arbeit mit den Robotern und deren Programmierung zu begeistern. Ebenfalls hoffen wir auf einen Lerneffekt durch kontinuierliche Arbeit mit der Materie. Für uns ist die Arbeit mit Schülerinnen am Standort Bingen sehr wichtig, weil dadurch ein direkter Kontakt über unsere Mentorinnen zur Technischen Hochschule Bingen entsteht."


 

MINT im Advent 


Auch dieses Jahr bieten das Ada-Lovelace-Projekt an vielen Standorten, wie Kaiserslautern, Mainz und Trier die beliebte Reihe "MINT im Advent" an. Schülerinnen im Alter von 10-14 Jahren haben die Gelegenheit, an unterschiedlichen Workshops teilzunehmen.

Sie lernen beispielsweise spielerisch die Grundlagen zum Thema Löten. Mit diesem Wissen können die Schülerinnen ihren eigenen leuchtenden 3D Weihnachtsbaum mit einem Stern bauen. Außerdem bekommen sie im Workshop "Kosmetik aus dem Reagenzglas" einen Einblick in den chemischen Hintergrund unserer Kosmetik- und Pflegeprodukte. Am Ende des Workshops haben die Schülerinnen die Möglichkeit, die gebastelte Präsente für ihre Liebsten mit nach Hause zu nehmen.

 

 

 

„Am Anfang kann das alles ziemlich überfordernd sein“ 


Neue Mentoring-Runde für Studienanfängerinnen an der JGU Mainz gestartet

27 Mentees aus den Fachbereichen Biologie, Molekulare Biologie, Chemie/Biomedizinische Chemie; Geowissenschaften, Informatik, Mathematik und Physik sind an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in eine neue Mentoring-Runde gestartet. Über ein Semester erhalten sie Beratung und Unterstützung von qualifizierten Mentorinnen, um sich in der oftmals überwältigenden Orientierungsphase zurechtzufinden.

Die Resonanz auf das Unterstützungsangebot ist daher sehr positiv,  sagt die Projektleiterin Katja Thömmes. Welches Ziel sich die Teilnehmerinnen für ihre Mentoring-Zeit setzen,
arbeiten sie im Einstiegsworkshop heraus. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen ihnen – „einige Teilnehmerinnen
müssen sich erst einmal zurechtfinden und einen Lebensmittelpunkt aufbauen; andere wiederum sagen,
dass sie die ersten wichtigen Klausuren unbedingt bestehen wollen. Jemand drittes ist sich mit dem Studienfach noch unsicher und will erstmal schauen, ob das Fach das richtige ist.“

Das Mentoring-Angebot hilft daher auch dabei, zu klären, ob die Studienfachwahl richtig war, und beugt Studienabbrüchen vor. Die Mentorinnen sind da als Vorbilder besonders wichtig. „Wenn mal jemand durch eine Klausur durchfällt, ist die Mentorin da, um zu ermutigen, und um zu zeigen, mir ging es auch so, und ich bin mittlerweile im 6. Semester. Da geht es um die Erfahrung und um die Weitergabe von Wissen“, erklärt Thömmes. Für sie ist es das zweite Mal, dass sie einen Mentoring-Jahrgang begleitet. Im Frühjahr 2020 werden die Teilnehmerinnen ihr Fazit ziehen und gemeinsam reflektieren, ob sie ihre Ziele in der Programmlaufzeit erreichen konnten. Bis dahin bleiben sie im Austausch mit den Mentorinnen und können weitere Vernetzungsangebote, wie z.B. Stammtische, nutzen.



Der neue Frauenstudiengang Maschinenbau

Nadine Hortscht hat zunächst Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Aber ihr gefiel das Gefälle zwischen den Geschlechtern in diesem Fachbereich nicht. Nun hat sie sich für Maschinenbau an der Hochschule Ruhr West entschieden. Das Besondere hierbei: es gibt keine Männer in ihrem Jahrgang. Sie studiert gemeinsam mit anderen Frauen einen männerdominierten Fachbereich.
Hier erfahren Sie, warum Nadine Hortscht sich für diesen Studiengang entschieden hat und wo sie die Potenziale und Vorteile von diesem Frauenstudiengang sieht.


 

Mit 30 Jahren arbeiten nur noch 20% der Frauen in ihrem erlernten IT-Beruf

Dass der Anteil von Frauen in technischen Berufen sehr gering ist, ist nichts neues. Doch auch Frauen, die sich für den IT-Bereich entscheiden und eine Ausbildung absolvieren, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann aussteigen. Mit 30 arbeiten nur noch 20% der Frauen in ihrem erlernten IT-Beruf. Nach 45 Jahren sind es nur noch 9%. Frauen verlassen den IT-Bereich deutlich öfter als andere Berufsfelder. Gründe dafür sieht Nicola Marsden, Professorin der Hochschule Heibron, vor allem in der fehlenden Wertschätzung. Frauen müssen sich in der Branche immer wieder neu beweisen und haben mit Stereotypen zu kämpfen, so die Gender und IT Forscherin im Interview mit RDL. 
Das spannende Interview zu dem Thema finden Sie hier.


 

Aktuelle Zahlen zu MINT-Studienanfängerinnen 

Das neue Datentool „Komm, mach MINT“ stellt allein Interessierten Daten zu MINT-Studienanfängerinnen und -anfängern sowie Absolvent/innen zur Verfügung.

In den letzten Jahren hat sich bei der Zahl der MINT-Studienanfänger etwas getan. Im Studienjahr 2018 waren rund eine Million Studierende in einem MINT-Studiengang eingeschrieben. Davon waren 31% Frauen und 69% Männer. Insgesamt hat sich der Frauenanteil bei MINT-Studienanfängern kontinuierlich verbessert. Im Studienjahr 2008 lag die Zahl der Studienanfängerinnen bei knapp 60.000 währen sie 2018 bei 117.00 lag.


Auch die Entwicklung der Absolventinnen- und Absolventen wird im Datentool unkompliziert dargestellt. Sie finden das Tool hier.
 


 

NaWi - Weiterqualifizierung für NachwuchsWissenschaftlerinnen 

Der Frauenanteil in der Wissenschaft ist heute noch niedrig. Es promovieren zwar mit 45,5% fast ebenso viele Frauen wie Männer, doch sie scheiden häufig beim Übergang zur Habilitation aus der akademischen Karriere aus. Das Projekt NaWi hat als Ziel, die Weiterqualifizierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Koblenz-Landau zu fördern. 
                                             
Bis zum 31. Januar 2020 können sich Doktorandinnen und Postdoktorandinnen für die folgenden Förderungen bewerben:

  • Anschubstipendium: zwei Stipendien für die Ausarbeitung eines Stipendien- bzw. Drittmittelantrags für die Promotion oder Postdoc-Phase.
  • Abschlussstipendium: zwei Stipendien für die Abschluss- bzw. Prüfungsphase der Promotion.
  • (Post-)Doc mit Kind: Finanzierung einer studentischen Hilfskraft

Weitere Informationen finden Sie auf der NaWi-Homepage.
 



Tag der Physik

Am 07.12.19 veranstaltet der Fachbereich Physik
der Technischen Universität Kaiserslautern einen
Tag der Physik. Es werden spannende
Veranstaltungen zum Mitmachen, Zuhören und
Staunen angeboten. Teilnehmer haben auch die
Möglichkeit, sich über ein Studium und die
Berufsaussichten in der Physik, Biophysik,
TechnoPhysik oder Lehramt zu informieren. 


Das Ada-Lovelace-Projekt ist mit einem Infostand und dem Workshop "Musik aus der Saftflasche" vertreten. Weitere Informationen finden Sie hier.

 
Das Ada-Lovelace-Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds sowie des rheinland-pfälzischen Frauenministerium und dem Wissenschaftsministerium gefördert.
 
         
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Ada-Lovelace-Projekt · Zentrale Koordinierungsstelle · Universität Koblenz-Landau
Universitätsstraße 1 · 56070 Koblenz

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