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„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ - Meine bösen Bücher

Ein Essay
 
Alles, was zum Leben und zum Tod gehört, ist Gegenstand der Kunst. 
Nicht der Gegenstand verbietet sich, sondern nur die unkünstlerische Art, ihn zu behandeln.
Der Gegenstand ist frei.

(Arthur Schnitzler*)
*) Ernst Lothar, Das Wunder des Überlebens, 2020, S 59
Seit Erscheinen meines ersten Buches wird mir immer wieder vorgeworfen, dass meine Texte unmoralisch oder aggressiv seien und somit natürlich auch ich. Klar kommentiert hat Leupold-Löwenthal mein erstes Buch: Literarisch ist es gut, aber es ist unmoralisch. Ähnliche Kommentare durchziehen mein schriftstellerisches Schaffen in milderer oder schärferer Form bis hin zuletzt, es sei widerwärtig, was ich geschrieben habe. Dabei hat sich die Leserschaft im Allgemeinen in zwei Parteien gespalten: Schwer Begeisterte und zutiefst Empörte. Daneben gibt es natürlich immer auch sozusagen Neutrale. Ich will versuchen, einerseits eine Erklärung dafür zu finden, andererseits möchte ich meinen persönlichen Standpunkt dazu darlegen. Im Prinzip stimme ich Schnitzler zu, wobei allerdings geklärt sein müsste, was „unkünstlerisch“ ist. Eine Ausnahme von Schnitzlers Diktum muss jede Art rassistischer und nationalistischer Texte wie Texte, die zu Gewalt u.ä. aufrufen, bilden. 
Ich selbst nehme für mich in Anspruch, dass meine Texte „künstlerisch“ sind.
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