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Gespräch:
„Wie ein roter Faden. Jüdische Familiengeschichten und das Verständnis europäischer Geschichte“

Dienstag, 10 Dez 18:30,
im jüdischen Museum Wien, Dorotheergasse

Foto (c) Familienarchiv Segal
Foto (c) Familienarchiv Segal
Die Schriftstellerin Claudia Erdheim spricht mit dem Historiker Jérôme Segal anlässlich des Erscheinens seines Buches „Wie ein roter Faden“ über die Bedeutung von jüdischen Familiengeschichten in der europäischen Geschichte. Claudia Erdheim hat mit “Längst nicht mehr koscher“ (Czernin Verlag) die Geschichte ihrer Familie geschrieben. Beide Familien, Segal und Erdheim, stammen aus Galizien und haben Wien in der Zwischenkriegszeit geprägt.

„Wie ein roter Faden“ erzählt die Geschichte einer europäischen Familie über vier Generationen hinweg: von den Urgroßeltern in Galizien – heute zwischen Polen und der Ukraine aufgeteilt –, die dank Erdölfunden zu Reichtum gelangten, über den Großvater im französischen Widerstand und die Eltern, die als engagierte Kommunisten in den 1970er-Jahren den neuen Menschen erschaffen wollten, bis zum Autor selbst, der als Franzose seit 15 Jahren in Wien lebt. 

Jérôme Segal, geb. 1970, Dozent an der Universität Paris Sorbonne (ESPE Paris), schreibt regelmäßig über verschiedene Themen aus Politik und Kultur, zum Beispiel über die extreme Rechte in Österreich, das Kino oder die Lage der Roma in Europa. Lebt in Paris und in Wien.

Dienstag, 10 Dez 18:30,
im jüdischen Museum Wien, Dorotheergasse
 
Einlass 18:15 Uhr
Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten: Tel.: +43 1 535 04 31-1510 oder E-Mail: events@jmw.at
 
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