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Gedanken über das Komische

Ein Essay
Meiner Seel‘, wenn ich nochmal stirb, so
vermach‘ ich alles dem Taubstummeninstitut,
diese Erben können mir doch nix nachreden.
 
Johann Nepomuk Nestroy, Der Zerrissene, 2. Akt, 4. Szene
Nicht die Lage, in der wir alle stecken, hat mich dazu bewogen über das Komische zu schreiben – obwohl ein durchaus denkbares Motiv –, sondern ein früher Hang über alles Mögliche zu lachen, was allerdings andere nicht immer so lustig finden, ja sogar manchmal zu meiner Verwunderung beleidigt sind. Ein Rätsel, das ich auch mit 75 Jahren nicht lösen kann, dem/r einen oder anderen Leser oder Leserin aber durch mein exemplarisches Verfahren vielleicht eine amüsante Stunde beschert, was natürlich auch nicht das Motiv war, diesen Essays zu schreiben:
Claudia Erdheim: Gedanken über das Komische
Ich möchte keine Theorie des Komischen entwickeln – davon gibt es genug -, sondern nur darüber räsonieren, weil mich das Thema seit meinem 15. Lebensjahr begleitet, vielleicht bewusst seit meiner Entdeckung von Ionesco damals, dessen Stücke im Theater Experiment aufgeführt worden sind und über die ich mich schiefgelacht habe. Ich werde mich also nicht um eine Abgrenzung von Humor, Satire, Ironie, Parodie, Witz usw. bemühen, sondern mich einfach nur auf das Komische konzentrieren und versuchen anhand von Beispielen, Komisches auf eine rein subjektive Weise sozusagen zu ergründen. Es sind also sehr persönliche Betrachtungen und die Auswahl der Beispiele ganz subjektiv, die sicher nicht jeder komisch findet. 
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