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Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen von Moabit hilft e.V.,
 
kurz vor Weihnachten und dem Jahresende wollen wir euch noch einmal ganz herzlich „DANKE“ sagen für all eure Unterstützung in diesem Jahr, für Sach- oder Geldspenden, eure kostbare Zeit, für gute Wünsche, tolle Gespräche und vor allem für eure Hartnäckigkeit! Damit wir weiterhin den Menschen helfen können, die es immer noch bitter nötig haben. Bei der Vorbereitung auf BAMF-Anhörungen, beim Erlernen der neuen Sprache, beim Einklagen ihrer Rechte als Geflüchtete nach der Genfer Flüchtlingskonvention oder auch dem Asylbewerberleistungsgesetz, bei der Ausstattung mit Kleidung, beim Darlehen für die Kaution für eine endlich gefundene Wohnung und und und...
 
Was sonst noch war und noch sein wird, lest Ihr hier:
 
  1. Das Allerwichtigste zuerst: WIR BLEIBEN DAUERHAFT AUF DEM GELÄNDE DER TURMSTRASSE!
    In Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales werden wir bis Ende Juni 2018 in Haus D bleiben. Ab 01.07.2018 werden wir unbefristet Räumlichkeiten entsprechend unseres Bedarfs in einer der Häuser auf dem Gelände nutzen. Das bedeutet, dass wir die Aktivitäten unseres Vereins zusammenlegen können und die Lehrter Straße zu Mitte des kommenden Jahres verlassen werden.
    YAY!!! Das lange Kämpfen hat sich gelohnt und wir danken euch allen von Herzen, die ihr euch für uns eingesetzt habt!!
     
  2. Weihnachtsfeier am 21.12.2017
    Wir nehmen teil am 2. Lebendigen Adventskalender des Quartiersmanagement Moabit Ost und feiern unsere Weihnachtsparty gleich mit.
    13.00 – 18.00 Uhr in Haus D, Turmstraße 21
    Wir haben viele Überraschungen und können euch nur ein wenig verraten. Wir werden Baumschmuck basteln und haben Kinderpunsch, Kakao und leckere Plätzchen für euch vorbereitet. Clown und Prinzessin besuchen uns auch. Also, kommt vorbei und feiert mit uns, wir freuen uns auf euch!
    Im Rahmen der Weihnachtsfeier werden wir in diesem Jahr zum ersten Mal ganz besondere Menschen, die uns in den vergangenen zwei Jahren so unglaublich und unermüdlich ehrenamtlich unterstützt haben, mit der Ehrenmitgliedschaft des Vereins auszeichnen, z.B.:

    CONNY JOHN
    Seit September 2015 unterstützt sie Moabit hilft e.V., ist ein Teil von uns geworden.
    In Haus D kümmert sie sich hingebungsvoll um die Kleiderkammer. Kein Fleck, kein Riss entgehen ihrem Adlerauge. Conny achtet sehr auf gut erhaltene Kleidung, die sie an die bedürftigen Menschen weitergibt. Mit viel Wärme und Empathie begegnet sie den Menschen auf Augenhöhe. Erwachsene finden sofort Vertrauen zu ihr, Kinder hängen an ihren Beinen. Ohne Conny wäre Moabit hilft ein ganzes Stück ärmer und wir sagen DANKE, dass sie ein Teil von uns ist.

    DANIELA GREBE
    Auch sie unterstützt Moabit hilft seit September 2015 unermüdlich. In den Chaos-Tagen vor dem LAGeSO hielt sie unseren Email-Account am laufen, beantwortete in  der ihr eigenen verantwortungsvollen und souveränen Art geduldig alle Anfragen zu  Spenden, Interviews, Bedarfen, Anlieferungen usw. Und noch heute schaut sie mit  wachem Auge auf die Homepage, supportet uns in allen Online Fragen, und das  obwohl sie seit längerem in Frankfurt lebt.

    MAJIF ALAWADI
    Majid ist Pate für eine jemenitische Familie, die über Jahre hinweg durch die Dublin-Verordnung und das Mittelmeer getrennt war. Er hat sich mit unglaublicher Energie für diese Familie eingesetzt: hat eine beinahe Abschiebung verhindert und gemeinsam mit Moabit hilft e.V. alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Familie zusammenzubringen. Das jüngste Kind der Familie wurde nach Majif benannt.
     
  3. Bundesfreiwilligendienstleistende (BuFDi) bei Moabit hilft e.V.
    Unsere ersten sechs BuFDis beenden ihren Dienst Ende Dezember 2017. Sie unterstützten uns in Haus D und in der Lehrter Straße, und das Jahr ging so schnell vorbei! Gerne würden einige verlängern, aber der Dienst ist auf ein Jahr beschränkt. Sie haben vieles erlebt, die unterschiedlichsten Menschen getroffen, sich mit wichtigen Themen wie Verbraucherschutz befasst. Alle empfanden die Zeit als persönlichen Erfolg, als Möglichkeit die deutsche Sprache zu lernen und hatten das Gefühl, etwas Sinnvolles und Wichtiges zu tun.
    Ein Beispiel, Saman: In einem BuFDi-Seminar mussten sich alle mit ihren Aufgaben vorstellen. Eine Teilnehmerin erzählte, sie begleite und übersetze bei Abschiebungen. Als Saman an der Reihe war, erzählte er, er mache genau das Gegenteil, denn er helfe Menschen in Berlin anzukommen und zu bleiben. Bäm!
    Wir sind richtig stolz auf unsere BuFDis und empfinden sie als große Bereicherung. Die Arbeit bei Moabit hilft e.V. ist sehr vielfältig und immer nah an den Menschen. Wir lachen und kochen gemeinsam, unterstützen uns. Menschen, die zu uns kommen, begegnen wir auf Augenhöhe. Schade, dass wir immer nur sechs BuFDis einsetzen dürfen. In 2018 unterstützen uns zwei Frauen aus Syrien, ein Mann aus Afghanistan und aus Syrien und ein Kurde. Wir freuen uns schon wieder sehr auf die spannende, gemeinsame Zeit!
     
  4. Der unbequeme Wunschzettel – Weihnachtsaktion von Moabit hilft e.V.
    Helft Menschen in Not mit eurer Weihnachtsspende!
    In diesem Jahr haben wir die Aktion „Unbequemer Wunschzettel“ gestartet. „Unbequem“, weil ungewöhnliche Wünsche. Keine Bücher, Smartphones, Tablets oder Kaffeemaschinen. Sondern Feuerholz, Winterstiefel oder die Monatsmiete für ein Hostelzimmer. Moabit hilft e.V. unterstützt nach wie vor viele Geflüchtete in ihren individuellen Fällen. Menschen, die durchs Raster der Verwaltung fallen, die in ihre Heimatländer abgeschoben wurden und dort in Not leben, die mit der Bürokratie um ihre Rechte kämpfen, die obdachlos sind.

    In unserem ersten Spendenaufruf haben wir die fünfköpfige Familie B. vorgestellt, die im April 2017 nach Bosnien abgeschoben wurde und nun Unterstützung benötigt, um einigermaßen durch den Winter zu kommen. Der Vater hat erst im Sommer wieder die Chance den Lebensunterhalt zu verdienen.

    https://www.facebook.com/Moabithilft/?hc_ref=ARSCbg2MQCFhqRofEC2VQKOqnssCtqAh8CxgiwYIGhtxPRr1-2s2HkMOEUHBz8RsqG0

    Im zweiten Spendenaufruf geht es um Yasser, einen jungen Mann aus Syrien, der seit zwei Jahren in Berlin, seit mehreren Monaten obdachlos ist, weil er durch sämtliche Raster der Verwaltungszuständigkeiten fällt. Der durch Foltererfahrungen traumatisierte Yasser war in zwei Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Dort wurden im ständig harte Drogen angeboten, zudem wurde er belästigt. Er hielt es dort nicht mehr aus. Bis die Eingliederungshilfe durch ist, benötigen wir ab sofort bis Ende Februar 500,00 €, um ihn in einem Hostel unterbringen zu können.

    Die Aktion findet ihr hier:
    https://www.facebook.com/Moabithilft/photos/a.686288588137319.1073741829.686189081480603/1231612096938296
 
Wir freuen uns über eure Unterstützung!!
 
Und wenn ihr unsere Arbeit mit einer monatlichen Spende unterstützen wollt (schon 5,- € helfen uns!), damit wir dauerhaft unbequem und unabhängig von öffentlichen Geldern bleiben können, richtet gerne einen Dauerauftrag an folgende Bankverbindung ein:
Moabit hilft e.V. bei der GLS BANK
IBAN DE16 4306 0967 1182 8874 00
 
Nun wünschen wir euch schon heute entspannte und friedliche Weihnachtstage im Kreise eurer Lieben! Wir freuen uns auf ein spannendes Neues Jahr 2018, mit euch als Unterstützer*innen kann eigentlich nichts schiefgehen. Habt herzlichen Dank für alles!
 
Euer Team von Moabit hilft e.V.
 
Copyright © 2017 Das Team von Moabit hilft e.V., All rights reserved.


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