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iBoB Infobrief Nr. 6/2018

(26. Oktober 2018)
Liebe Leserinnen und Leser,
die iBoB Weiterbildungsplattform hält neue Angebote für Sie bereit, darunter die folgenden: Alle Angebote finden Sie auf unserer Weiterbildungsplattform.
Außerdem neu auf der iBoB-Webseite: Ein Erfahrungsbericht über die Fortbildung zum Schriftdolmetscher am Berufsförderungswerk Würzburg.

„Keine Panik!“ – Der neue iBoB-Leitfaden

Um Bildungsanbietern die Bedarfe blinder und sehbehinderter Kursteilnehmer näher zu bringen und sie bei der Erstellung und Prüfung barrierefreier Arbeitsmaterialien zu unterstützen, hat das iBoB-Team den Leitfaden „Keine Panik!“ zum Umgang mit blinden und sehbehinderten Teilnehmern entwickelt. Weitere Handreichungen und Kurse, z.B. zur Gestaltung barrierefreier Weiterbildungsangebote, befinden sich in der Überarbeitung. Wir informieren Sie, sobald diese zur Verfügung stehen. Den barrierefreien Leitfaden finden Sie hier.

Und welche Weiterbildung planen Sie für 2019? – neue Kurzumfrage

Anfang 2017 haben wir Sie umfassend zu Ihren Weiterbildungserfahrungen und –wünschen befragt. Nun wenden wir uns erneut mit einer kurzen Umfrage an Sie. Wir möchten von Ihnen erfahren, ob und wenn ja, welche beruflichen Weiterbildungen Sie für das kommende Jahr planen. Ihre Antworten helfen uns festzustellen, ob unsere Akquise-Bemühungen noch Ihren Interessen und Bedarfen entsprechen. Zur Umfrage

Neues vom iBoB Partner- und Beiratstreffen in Kassel

Am 17. und 18. September trafen sich die iBoB-Projektpartner und der Beirat, das iBoB-Kontrollgremium, in Kassel. Um iBoB noch bekannter und attraktiver zu machen, vereinbarten die Beteiligten unter anderem
  • eine verstärkte Marketingansprache von Weiterbildungsanbietern, Arbeitgebern und Augenärzten
  • die Gründung einer Gütegemeinschaft zur Etablierung eines Barrierefreiheits-Standards, in deren Rahmen z.B. gemeinsame Schulungen oder der Austausch von Fachleuten möglich ist
  • eine gemeinsame Beispiele-Sammlung zum Thema „Bildbeschreibung“, also textbasierte Alternativen für Grafiken, für einen Praxisleitfaden

Digitale Barrierefreiheit und Inklusion im Arbeitsleben: Podiumsdiskussion zur Landtagswahl in Hessen

Die EU hat bereits 2016 ihre Mitgliedsstaaten verpflichtet, sämtliche Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen bis September 2021 barrierefrei zu gestalten. Diese Vorgabe schließt Bund, Länder und Kommunen ein. Blinde und sehbehinderte Menschen sind davon besonders betroffen, ist doch für sie digitale Barrierefreiheit eine Grundvoraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe und Inklusion im Arbeitsleben.  

Aus Anlass der entsprechenden Novellierung des Hessischen Behindertengleichstellungsgesetzes haben der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS), die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) und der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen (BSBH) am 15. Oktober zur Podiumsdiskussion mit Vertretern der Fraktionen im Hessischen Landtag nach Frankfurt eingeladen. Ausführliche Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.  

Erfahrungen mit KODE®

In den letzten Monaten hat das iBoB-Team zahlreiche KODE-Coachings durchgeführt. Sie erinnern sich? KODE ist ein wissenschaftlich validiertes Kompetenzfeststellungsverfahren, das vor allem ressourcenorientiert ist, den Blick auf die Handlungskompetenzen legt und auf einer Selbsteinschätzung beruht.

iBoB-Mentorin Wencke Gemril sagt zum Verfahren:

„Ich habe mich für KODE aus Neugier gemeldet und hatte keine speziellen Erwartungen an dieses Verfahren. Der Fragebogen war für mich absolut barrierefrei und gut zu bedienen. Es fiel mir teilweise schwer, mich bei den Antworten für eine Reihenfolge zu entscheiden. Bei der Auswertung fand ich erstaunlich und bemerkenswert, wie aus so ein paar Fragen so viel zu meinen Kompetenzen ermittelt werden konnte. Die Bereiche, die bei KODE besonders stark waren, würde ich auch selbst als Stärken benennen. Ich finde es auch hilfreich, dass zu den verschiedenen Bereichen und auch zum Zeitmanagement usw. zahlreiche Infomaterialien angeboten werden.

Ich denke, dass KODE eine gute Möglichkeit bietet, mit wenig Aufwand eine Selbsteinschätzung der eigenen Kompetenzen zu erhalten und dann an diesen weiterzuarbeiten. Da Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität,  Organisationsfähigkeit usw. sowohl beruflich als auch privat erforderlich sind, kann dieser Fragebogen sowohl beruflich als auch privat eingesetzt werden und bei verschiedenen Fragestellungen weiterhelfen.“

Wenn auch Sie das Verfahren ausprobieren möchten, wenden sie sich an Thérèse Dudeck vom iBoB-Team. E-Mail: dudeck@dvbs-online.de.

Die iBoB-Partner

Wer ist wer bei iBoB? Hier stellen sich unsere Projektpartner vor. Heute: Dr. Sabine Lauber-Pohle, Leiterin des Projekts „iQ_EB - Qualifizierung für eine allgemeine, inklusive Erwachsenenbildung am Beispiel von Blindheit und Sehbehinderung“ am Institut für Erziehungswissenschaften der Philipps-Universität Marburg.
 
„Wir arbeiten mit dem iBoB-Projekt zusammen, weil wir es wichtig finden, den Zugang zur allgemeinen und beruflichen Weiterbildung für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung zu öffnen und zu verbessern. Die Kombination aus Information und Beratung von Interessierten, die Sensibilisierung von Anbietern und die Qualifizierung des Personals von Weiterbildungseinrichtungen ist eine umfassende und nachhaltige Strategie, die wir gerne unterstützen. Gleichzeitig profitieren wir für die allgemeine Erwachsenenbildung von den Ergebnissen und Angeboten des iBoB-Projektes. Es trägt maßgeblich dazu bei, dass Inklusion über die Schul- und Berufsausbildung hinaus implementiert wird und gesellschaftliche Teilhabe über die Teilhabe an Weiterbildung realisiert werden kann.“

Das iBoB-Partnerprojekt „iQ_EB“ erarbeitet ein Konzept für die Qualifizierung von pädagogischem Personal für inklusive Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Mit der Teilnahme an der nachfolgenden Befragung tragen Sie dazu bei, Ihre Bedarfe in das Fortbildungskonzept einfließen zu lassen und das Lern- und Bildungsangebot für Menschen mit Blindheit oder Sehbeeinträchtigung zu verbessern. Zur Umfrage

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Träger des Projekts iBoB ist der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS). Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert. Logo BMAS
Unsere Kontaktdaten:
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Frauenbergstraße 8
35039 Marburg
ibob@dvbs-online.de

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V.i.S.d.P.: Klaus Winger, c/o DVBS e.V.
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