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MARKUS RÖSLER AKTUELL
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MARKUS RÖSLER AKTUELL - NOVEMBER 2018

MARKUS RÖSLER AKTUELL - November 2018


Liebe Interessentinnen und Interessenten an Grüner Politik im Wahlkreis Vaihingen/Enz,

"Handwerk hat goldenen Boden" - das gilt im Grundsatz weiterhin. Aber was hilft's, wenn es keine Menschen gibt, die dafür zur Verfügung stehen? Im Rahmen der Betriebsbesuche der Handwerkskammer Region Stuttgart war ich im November in zwei vorbildlich aufgestellten Handwerksbetrieben in Vaihingen und in Sachsenheim (s. Rubrik 2b) aus dem Wahlkreis): bei der Romai Robert Maier GmbH in Vaihingen und der Pfeiffer Schlosserei-Metallbau GmbH in Sachsenheim. Noch klappt es dort gut mit der erfolgreichen Suche nach Lehrlingen. Das liegt durchaus an der Nähe und der familiären, persönlichen Verankerung in den Gemeinden vor Ort, also an "Soft Skills", wie das heutzutage heißt: Nicht nur Geld ist wichtig, sondern die "Generation Z" der ab 1995 Geborenen sucht auch nach Freizeit, nach Vertrautheit im Betrieb.

Das wird künftig gerade bei uns in Baden-Württemberg umso wichtiger. Denn in vielen Handwerksbetrieben (und generell in der Gesellschaft) gilt schon seit Jahren - und wird die nächsten 10-20 Jahren vermutlich immer mehr gelten: Es scheiden viel mehr Menschen aus dem Berufsleben aus als junge Menschen nachkommen. Egal, ob Polizei, Lehrerschaft, Wissenschaft oder eben auch Handwerk. Wir steuern nach meiner Einschätzung gerade in so wirtschaftsstarken Regionen wie dem Kreis Ludwigsburg auf eine Situation wie in der Nachkriegszeit zu: Es wird massiven Arbeitskräfte-Mangel in nahezu allen Berufen geben.

Wer also Fachkräfte sucht, völlig egal ob im Handwerk oder akademisch, wird aktiv sein müssen. Junge Menschen, junge Familien fragen nach Kindergärten und Schulen, nach guter Verkehrsanbindung (vermehrt per ÖPNV oder für E-Bikes), nach guter Atmosphäre im Betrieb selbst samt gemeinsamen Ausflügen… und flexiblen Arbeitszeitregelungen. Wer wie bei Romai und Pfeiffer da im Rahmen ihrer Möglichkeiten jetzt schon aktiv unterwegs ist, ist auf dem richtigen Pfad!
 
Eine friedliche, zunehmend entspannte Adventszeit wünscht Ihnen

Ihr Markus Rösler
mit Büroteam Markus Hank, Julia Ohl-Schacherer und Simone Oehl

1) Landtag

1a) Finanzen und Wirtschaft

21.11.2018 – „Über 6 Milliarden Euro Tilgung: Schuldenuhr läuft rückwärts“
 
1,25 Milliarden Euro Kreditmarkt-Schulden wird das Land 2018/2019 zurückzahlen: Erstmals in der Geschichte des Landes seit 1952 läuft damit die Schuldenuhr Baden-Württembergs in die richtige Richtung. Das ist das Ergebnis des Nachtragshaushaltes, den unsere Grüne Finanzministerin Edith Sitzmann am 21.11.2018 einbrachte und der die bisher geplanten Rückzahlungen und Rücklagen deutlich übertrifft. Denn wir bauen parallel zur Rückzahlung von Kreditmarkt-Schulden auch die sogenannte "implizite Verschuldung" um über 4,5 Milliarden Euro ab: Wir erhöhen die Rücklagen für Pensionen der Beamten. Wir sanieren marode Gebäude und Verkehrswege.

Wenn wir von den Gemeinden verlangen, daß sie Rücklagen für die Sanierung ihrer Liegenschaften bilden und entsprechenden Sanierungsstau abbauen, müssen wir mit gutem Vorbild vorausgehen. Am 6.12.2018 werden wir im Finanzausschuss alle Vorlagen beraten und die Vorlagen fürs Parlament beschließen. Im übrigen betone ich in diesem Zusammenhang immer: Diese Rückzahlungen sind nur aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage und damit der Steuereinnahmen im Land möglich. Und die Steuereinnahmen des Landes gibt es ganz wesentlich, weil viele (ehrliche) Leute und Unternehmen fleißig, kreativ und innovativ sind.

Wir als Landesgesetzgeber können da zwar ein bißchen beeinflussen, aber wir haben nur ein kleinen Anteil an dieser erfreulichen Entwicklung. Was aber unsere Entscheidung ist: Wir setzen das Geld zu wichtigen Teilen im Sinne künftiger Generationen ein. Denn in guten Zeiten werden sonst die Haushalte ruiniert - wir Grüne stehen aber für eine nachhaltige Finanzpolitik.

15.11.2018 – Museumsbahnen im Finanzausschuss

Ende gut, alles gut. Mein (im übrigen immer sehr kollegialer und zuverlässiger) CDU-Kollege Albrecht Schütte und ich haben eine eigene Beschlussvorlage des Rechnungshofes zur Zukunft der Museumsbahnen im Land (u.a. die "Sauschwänzlebahn" im Schwarzwald-Baar-Kreis) erarbeitet. Diese bindet die zuständigen Ministerien stärker im Sinne des Rechnungshofes, als sie dies eigentlich wollten. Auf möglichst zehn Jahre ausgelegt soll künftig die Betrachungsweise vor Sanierungs- und Förderanträgen an das Land sein und nicht punktuell je nach Antrag ohne Konzeption. Und der erforderliche verkehrstechnische Sachverstand soll künftig aus Regierungspräsidien oder von der Nahverkehrsgesellschaft BW eingeholt werden, wenn dies sinnvoll erscheint.
18.10.2018 - Finanzausschuss beispielhaft umfassend

Hier einmal ausnahmsweise und exemplarisch für den gesamten Umfang und die enorme Vielfalt des Finanzausschusses, die Themen bzw. die Tagesordnung, die wir am 18. Oktober 2018 zuerst im grün-internen Finanz-AK, dann im grün-schwarzen Finanz-AK und anschließend im Finanz-Ausschuss des Landtages beraten haben. 
  • Qualitätsmanagement an Realschulen und allgemeinbildenden Gymnasien
  • Freigabe von Mitteln für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“
  • IT-gestützte Registraturverfahren und die landeseinheitliche elektronische Akte
  • Förderung von Museumsbahnen (siehe oben)
  • Beratung über die Änderung des Landesbesoldungsgesetzes BW und anderer dienstrechtlicher Vorschriften
  • Mitarbeiterfreundlichkeit und Digitalisierung in den Bereichen Beihilfe und Heilfürsorge sowie Bearbeitungszeiten beim Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV)
  • Die IT der Messnetze für Hochwasser, Radioaktivität und Luft der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz BW
  • uvm.
Für alle, die neugierig sind, geht es hier zur gesamten Tagesordnung der 34. Sitzung des Ausschusses für Finanzen.

1b) Naturschutz und Landnutzung


6.11.2018 – Das Ökokonto steht im Walde…

Soll ForstBW künftig selbst mit Ökopunkten handeln oder nicht? Sollen künftig auch Vogel- und andere Arten aus dem Wald ins Ökokonto aufgenommen werden? Klingt theoretisch, hat aber höchst praktische Auswirkungen auf alle Gemeinden im Land. Auf Einladung des Arbeitskreises Umwelt der Grünen im Landtag waren vier Experten eingeladen. Vertreten waren die Forstkammer als Zusammenschluss der privaten Waldbesitzer und Gemeinden, die Hochschule Rottenburg mit ihrer traditionellen Forst-Expertise, der Städtetag als Vertreter der kommunalen Spitzenverbände und der NABU für die Umweltseite.

Wenn die künftige Anstalt des öffentlichen Rechts, also die heutige ForstBW, selbst mit Ökopunkten handelt, wird dies zu einer "Überflutung" des Marktes führen. Ökopunkte würden billiger. Eingriffe in Natur und Landschaft würden erleichtert. Auch daher müsste die Landwirtschaft massiv dagegen sein. Und bei den Arten weiß man nie so genau, ob diese dann auch wirklich kommen, wenn eine Ausgleichs- bzw. Aufwertungsmaßnahme durchgeführt wird. Ein sehr kompliziertes Thema. Aber da will ich mich weiter reinknien, denn 2019 wird die Ökokonto-Verordnung aktualisiert - und ich will schließlich wissen und ggf. auch beeinflussen, was da beschlossen wird.
7.11.2018 – Flächenfraß geht weiter - was nun, was tun?

Ein heißes Eisen, eines der drängendsten Umweltprobleme bei uns im Lande: Der Flächenverbrauch. Er geht nämlich nicht nur ungebremst weiter, er beschleunigt sich derzeit. Das entspricht keinesfalls unseren Grünen Zielen. BUND und NABU haben bei einem Parlamentarischen Abend auf den Bedarf an gesetzlichen Regelungen, an klarerer Steuerung auf allen politischen Ebenen, auf mehr Innenverdichtung bei gleichzeitigen Grenzen derselben (auch Grünzonen im Siedlungsbereich sind wichtig) hingewiesen.

Ich erinnere mich an den früheren verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Winfried Scheuermann aus Illingen/Enzkreis. Bei einer Anhörung zum Thema Flächenverbrauch formulierte er nach den Statements von Gemeindetag-, Städtetag und Landkreistag sinngemäß: "Ich glaube Ihnen nicht. Sonntagsreden wie hier helfen uns nicht weiter. Unter der Woche sind es die Kommunen, die auf weitere Baugebiete und Straßen setzen und diese fordern. Wenn wir als Land dann aber eingreifen wollen, um den Flächenverbrauch zu begrenzen, dann pochen Sie ganz laut auf Ihre kommunale Planungshoheit. Wir brauchen zur Begrenzung des Flächenverbrauchs eindeutig ordnungsrechtliche Regelungen, alles andere hilft nicht wirklich weiter."

Ganz ehrlich: Das ist ein sehr dickes Brett. Ich hoffe, daß wir hierfür gesellschaftliche und politische Mehrheiten in den Gemeindetagen, Kreistagen und in den Regionalverbänden bekommen: Am 26.5.2019 sind Wahlen im Ländle…
20.11.2018 – Umweltminister ruft und Wissenschaft, Verbände, Wirtschaft sowie Politik kommen

Zu seinem jährlichen Umweltabend lud unser Umweltminister Franz Untersteller ein. Über 200 führende Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen des Landes, der Umweltverbände und auch aus der Wirtschaft kamen, ebenso über ein Dutzend Landtagsabgeordnete (fast…) jeglicher Couleur. Minister Untersteller hielt eine traditionell eher kürzere Rede und fokussierte sich auf wenige Themen, die derzeit aktuell sind - Klimaschutz, die EU und deren Bedeutung für Natur- und Umweltschutz, natürlich streifte er auch das Thema Wolf…  Dieser Abend ist "locker". Es gibt bewusst keine Sitzgelegenheiten, sondern "nur" Stehtische. Das erleichtert den vielfältigen Austausch mit vielen unterschiedlichen Personen z.B. auch mal mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Umweltministerium.
22.11.2018 – Studierende interessieren sich für Umweltarbeit

Neue Politik-Ansätze im Studium: Sechs Studierende des "Studium Oecologicum" an der Universität Tübingen besuchten die Umwelt-Arbeitskreise der Fraktionen im Landtag. Sie wollen verstehen, wie Politik abläuft - und das nicht nur aus dem "Elfenbeinturm" der Hochschule, sondern vor Ort. Sie begleiteten Parlamentarische Initiativen (mit besonderem Interesse am "Wolf") und fragten uns Löcher in den Bauch - über Abläufe, das Zusammenspiel zwischen Regierungsfraktionen, der Umgang mit der Opposition, den Kontakt zu anderen Hochschulen und Wissenschaftler/innen. Sehr gut so, dieser Praxis-Bezug!
22.11.2018 – „Die unheimliche Macht der Umwelthilfe“

So lautete die Überschrift in den Stuttgarter Nachrichten. Aber es gibt auch andere Stimmen – zum Beispiel in Form von Leserbriefen, die danach fragen, was eigentlich unheimlich ist: Die Macht der DUH? Oder des Wirtschaftsjournalisten, der den Kommentar verfasst hat? Oder wer beeinflusst die Abläufe in unserer Gesellschaft? Zum Artikel: www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.regiert-resch-die-republik-die-unheimliche-macht-der-umwelthilfe.5e1a001a-0a08-4f33-8695-31e0c163b03b.html
28.11.2018 – Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Absagen mussten die Veranstalter vom Biosphärengebiet Schwäbische Alb erteilen aufgrund der großen Nachfrage: Landwirtschaft, Biodiversität und Insektensterben waren die Aufhänger für das Treffen im Hofgut Hopfenburg bei Münsingen und rund 100 Teilnehmer/innen kamen zum "Zukunftsforum". Diese Veranstaltung wie auch weitere sind finanziert auf Anregung der Fraktion der Grünen und der CDU (ausdrücklicher Dank dafür von Regierungspräsident, Landrat und Bürgermeister).

Zuerst gab's viele Fakten von Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung: Die Insekten gehen dramatisch zurück, das wissen Wissenschaftler schon lange und nicht "nur" dank der berühmt gewordenen Untersuchung der Krefelder Entomologen. Und zwar sowohl die Arten als auch die Biomasse, also die Anzahl der Insekten. Im Anschluss war Gerhard Aierstock vom Kreisbauernverband Gesprächspartner für Einblicke in die Situation und Zwänge der Landwirtschaft.

Danach gab's fünf Gruppen, eine davon im Fishbowl-Format. Hervorragend organisiert, war dies die Auftakt-Runde für weitere Veranstaltungen mit dem Ziel ganz konkreter Projekte und Produkte aus Ackerbau, Streuobst und Fleisch. Projektpartner sind zudem NABU und die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.

1c) Parlamentarische Initiativen


Parlamentarische Initiativen mit meiner Beteiligung:
  • Abgeordneten-Antrag GRÜNE und CDU: Unterstützung für Weidetier- und Gehegewildhalterinnen und -halter in Zeiten zunehmender Gefährdung durch den Wolf (16/5049), eingereicht: 19.10.2018, beantwortet: 26.11.2018
  • Abgeordneten-Antrag GRÜNE: Streuobst in Baden-Württemberg – Pflege, Sorten, Verwertung und Förderung (16/5125), eingereicht: 6.11.2018
  • Abgeordneten-Antrag GRÜNE: Klimawandel, Klimaschutz und Klimaanpassung in Baden-Württemberg (16/5136), eingereicht: 7.11.2018
  • Abgeordneten-Antrag GRÜNE: Bestandsaufnahme: Forschung zur Künstlichen Intelligenz in Baden-Württemberg (16/5174), eingereicht: 13.11.2018

1d) Stuttgart 21


Bundestagsabgeordneter Matthias Gastel aus dem Kreis Esslingen ist bahnpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag. Er hat die aktuellen und wichtigsten Informationen zu S21 zusammengefasst. In seinem Artikel geht es um die Widersprüche bei Sicherheit und Betriebskonzept und die Finanzierung der Mehrkosten. Prädikat: Besonders lesenswert. www.matthias-gastel.de/stuttgart-21-unbeantwortete-fragen/
 

1e) Sonstiges


6.11.2018 – Kirche trifft Grüne

Die beiden Bischöfe der Ev. Landeskirche Frank Otfried July (Württemberg) und Jochen Cornelius-Bundschuh (Baden) waren samt acht Oberkirchenräten und weiteren prominenten Vertretern zu Gast in der Grünen Landtagsfraktion. Eine höchst muntere Diskussion um die Zukunft der Kirche, um gleichgeschlechtliche Ehe (kürzlich wurde für eine Öffnung der Ev. Landeskirche in der Landessynode die erforderliche 2/3 Mehrheit knapp verfehlt), um den Umgang mit Populisten und die Bedeutung der Evangelikalen in der Landeskirche schloss sich an.

Meine persönliche Einschätzung: Dort, wo die Kirchen (evangelisch oder katholisch) am schwächsten sind, nämlich in den neuen Ländern, sind/waren die Rechtspopulisten und Rechtsradikalen von AfD, NPD, DVU am stärksten. Die Kirchen, aktiv und oft federführend im Bereich der Flüchtlingsbetreuung, fehlen in den neuen Ländern als "sozialer Kitt". Und im Landtag zeigte sich selbst in Haushaltsdebatten die Kirchenfeindlichkeit der AfD, die sogar die Zuschüsse für die energetische Sanierung der Kirchen abschaffen wollten.

2) Wahlkreis


2a) Kreis Ludwigsburg 


27.11.2018 – Kreisverband nominiert Kandidat/innen für Region Stuttgart
 
Rund 70 Mitglieder wählten am 27. November 2018 die Kandidatinnen und Kandidaten für die Grüne Liste für den Verband Region Stuttgart. Herzlichen Glückwunsch an alle Listenplatz-Inhaberinnen und -Inhaber! Aus dem Kreis Ludwigsburg sind das auf Platz 1 Cleo Becker, es folgen Armin Haller, Leo Buchholz, Angela Brüx, René Decker, Max Bleif, Andrea Wagner uvm. 

Toll, daß wir auf den ersten Listenplätzen auch Neumitglieder und jüngere Mitglieder haben - eine vielversprechende Kombination! Auf daß die Region noch grüner wird. Die 87 Mitglieder der Regionalversammlung sind in fünf Fraktionen und zwei Gruppen organisiert. Bisher sind im Regionalparlament drei Grüne aus dem Landkreis LB - am 26.5.2018 werden es hoffentlich mehr.

2b) Wahlkreis Vaihingen/Enz

Gerlingen


10.11.2018 – "Politik-Alltag zwischen Polemik und Philosophie, Fakten und Fake-News"

Anspruchsvoller Titel eines Vortrages von mir in der Männerrunde der Ev. Matthäuskirche Gerlingen (auf der Höhe). Mache ich aber sehr gerne, auch mal losgelöst von der gerne übereiligen Tagespolitik über Grundsätzliches zu reden und zu diskutieren: Über lange Linien als Orientierung für Politik. Darüber, daß Politik nicht immer dafür da ist, der Mehrheit der Bevölkerung, Umfrage-Ergebnissen oder allgemeinen Trends zu folgen. Sondern auch dem zu folgen, was man nach bestem Wissen und Gewissen und nach Anhörung möglichst vieler auch unterschiedlicher Meinungen als richtig für die Zukunft des Landes ansieht. Darüber, daß es im Landtag viel mehr Konsens gibt als Berichte darüber in den Medien. Und daß daher das in den Medien gezeichnete Bild der Politik nicht nur unvollständig, sondern daher notwendigerweise auch in Teilen nicht richtig, nämlich zu negativ ist. Und auch darüber, welches Bibelverständnis ich angesichts eines Nationalparkprojektes habe, bei dem der Mensch die Erde sich nicht untertan macht, sondern zuschaut, wie sich die Schöpfung möglichst ohne Einfluss von uns Menschen entwickelt. 
14.10.2018 – „Gerecht umsteuern - so geht Europa“

Was für ein Glück: Kaum als Spitzenkandidat der Grünen in ganz Deutschland für die EU-Wahl gewählt, war Sven Giegold bei uns in Gerlingen. Ein sehr gutes Händchen von Ulrike Stegmaier und Cornelia Bressem von den Gerlinger Grünen, Sven schon vor vielen Monaten nach Gerlingen einzuladen. Er und die zweite Referentin Anna Deparnay-Grunenberg aus Stuttgart zeigten sich als überzeugte Europäer/in: Was hätten wir in der Europäischen Union erreicht hinsichtlich dem Schutz von Trinkwasser und Gewässern? Was hätten wir erreicht hinsichtlich der Informationsrechte der Bürgerinnen und Bürger? Was im Naturschutz? Ganz abgesehen von Euro und Reisefreiheit ohne Zollkontrollen (ich erinnere mich noch gut daran, wie selbst nach Österreich die Autos gefilzt wurden).

Das scheinen manche Menschen vergessen zu haben oder nicht wahrzunehmen. Sven ging natürlich auch auf seine Kernkompetenz ein: Die Kontrolle dessen, was Banken tun, die gesamte Finanzpolitik der EU samt Verfolgen von Steuerhinterziehern und korrupten Machenschaften. Da gibt es in der gesamten EU wohl keinen zweiten Abgeordneten, der so intensiv, hartnäckig und eben kompetent nachhakt und auch Erfolge erzielt. Anna steht mir ihrer Biographie perfekt für die Achse Paris-Berlin und ein gutes Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland. Sie kandidierte sogar schon für die "Auslands-Franzosen" fürs französische Parlament. Auf Platz 15 der deutschen Liste für die EU-Wahl hat sie gute Chancen, uns ab 26.5.2019 in Brüssel und Straßburg zu vertreten.

Im übrigen bedaure ich es, daß so viele Menschen nicht zwischen "Europa" und "EU" unterscheiden: Die Halbinsel Krim, die komplette Ukraine und auch Moskau gehören auch zu Europa, sind aber beileibe kein Bestandteil der EU. Ganz zu schweigen von Island, Norwegen und der Schweiz, dem halben Balken, Weissrussland und Moldawien, Istanbul und ab 2019 wohl auch Großbritannien.
30.11.2018 - Die ganz besondere Biographie: Johannes Rebmann

Das war eine für mich persönlich ganz besondere Veranstaltung: In Gerlingen haben Steven Paas als Autor und Dr. Klaus Wetzel als Übersetzer die erste deutschsprachige Biographie von Johannes Rebmann (1820-1876) vorgestellt. Johannes Rebmann war mein Ururgroßonkel. Auch "dank" ihm begann ich bereits im zarten Alter von 14 Jahren mit Familienforschung im Gerlinger Stadtarchiv, war 1993 als Ehrengast bei großen Jubiläumsfeiern mit Staatspräsident und zig Bischöfen aus vier Kontinenten in Tansania am Fuß des Kilimandscharo eingeladen, war 2002 Gründungsmitglied der Gerlinger Rebmann-Stiftung und bin bis heute der "Familiendatte" der derzeit über lebenden 500 Nachfahren aus der Rebmann-Familie (davon ca. 160 in Gerlingen, fast 1% der Bevölkerung…).

Rebmann (über-)lebte als einer der wenigen, wenn nicht als einziger Missionar fast 30 Jahre in (Ost-)Afrika, ohne zwischen 1846 und 1875 ein einziges Mal in Europa gewesen zu sein. Er "entdeckte" als erster Weißer 1848 den Kilimandscharo als höchsten, schneebedeckten Berg Afrikas, heiratete quasi auf Anordnung der Missionsgesellschaft eine 10 Jahre ältere Missionswitwe, begrub den einzigen Sohn, der als Säugling im Alter von fünf Tagen starb, ebenso wie seine Frau in der ostafrikanischen Erde und war die letzten Jahre seines quasi blind, bevor er zurück nach Gerlingen fuhr und wenig später in Korntal starb.

Ein ungewöhnliches Leben eines Menschen, der in 30 Jahren keine 30 Menschen taufte und doch heute noch in der Kilimandscharo-Region hoch verehrt wird. Es war ihm wichtiger, daß Menschen aus Europa zu ihm geschickt wurden (was nicht erfolgte), die bereit waren, die Sprachen der Einheimischen zu erlernen und Ackerbau und Viehzucht und Handwerk zu betreiben und vorzuleben. Das Buch, in dem neben der Lebensgeschichte auch die Einordnung in den christlichen, auch pietistischen Hintergrund eine wichtige Rolle spielt: www.johannes-rebmann-stiftung.de/cms/wp-content/uploads/2018/09/Rebmannbiografie_18.pdf

Zur Buchvorstellung kamen einige Dutzend Rebmann-Verwandte, teilweise aus Berlin, wir hatten uns noch nie gesehen. Ein großes Familientreffen mit Bild an der Büste von Johannes Rebmann im Gerlinger Rathaussaal:

Eberdingen


22.11.2018 – Heimatforscher gesucht - in Eberdingen gefunden!
 
"Eine Gölte Wasser" - ein Buch von Erwin Gayer wurde am 22.11.2018 mit dem zweiten Preis beim Landespreis für Heimatforschung ausgezeichnet. Damit gehen 1.500 Euro Preisgeld an einen bekannten Ortshistoriker, der das wichtige Thema Wasser und Trinkwasser auf Gemeinde-Ebene beleuchtet. Ursprünglich als Beitrag für das Geschichtsheft "Nussblätter" zum 150-Jahr-Jubiläum der modernen Wasserversorgung in Nussdorf 2017 geplant, wurde daraus nun ein ausgezeichnetes Buch.  Herzlichen Glückwunsch!

Der Wettbewerb „Heimatforscher gesucht!“ geht schon wieder in die nächste Runde und steht unter einem Motto, das mich auch persönlich schon lange begleitet: „Wer die Zukunft gestalten will, muss die Vergangenheit kennen" - oder "Wer die Gegenwart verstehen will, sollte die Vergangenheit kennen". Schließlich bin ich seit meiner Jugend in der Familienforschung aktiv und habe mich in diesem Zusammenhang für die Erhaltung des aus dem 16. Jahrhundert stammenden Geburtshauses meines Vorfahres Johannes Rebmann in Gerlingen eingesetzt und die Gerlinger Rebmann-Stiftung mitbegründet (s. auch Gerlingen: Rebmann-Biographie erschienen).
 
Also: Wer sich mit der Vergangenheit von Land und Leuten, von Familie und Freunden beschäftigt hat oder in den nächsten Monaten intensiv beschäftigt: Bis 30. April 2019 kann man sich beim Wissenschaftsministerium bewerben. Über weitere Teilnahmen und Auszeichnungen aus dem Wahlkreis Vaihingen/Enz würde ich mich sehr freuen!

Korntal-Münchingen


6.11.2018 – Wolf-Wissen mit Überraschungen – mit Wolfsexperte Peter Sürth

Da war Neues auch für mich zu sehen und zu hören: Auf Einladung der Stadt Korntal-Münchingen waren Peter Sürth und ich als Referenten zum Thema Wolf eingeladen: "Wölfe zurück in Baden-Württemberg - zwischen Fakten und Fake-News!" lautete der Titel der Veranstaltung.

Peter Sürth hat jahrelange Erfahrung mit Wölfen in Rumänien. Er hat dort sechs Rudel im direkten Umfeld der Großstadt Brasov (früher Kronberg, 250.000 Einwohner) telemetriert, also mit Peilsendern versehen. Daher weiß er ganz genau, wann sich welche Wölfe wo bewegt haben - teils auch durch die Vororte der Großstadt, vereinzelt mitten durchs Stadtzentrum. Das stört dort niemand, denn Wölfe waren immer da - und Schäfer übrigens in den bergigen Karpaten rund um Brasov ebenfalls. Auch im direkten Umfeld einer Großstadt schließen sich Wolf und Weidetierhaltung nach seinen Erfahrungen keinesfalls aus. Sürth zeigte zudem ein Video aus Kanada, wo eine Wolfsforscherin auf einer Wiese saß und lag, auf der traditionell ein Wolfsrudel jagt und spielt. Die Elterntiere kamen ganz nah an die ruhig daliegende Forscherin heran, berührten sie, waren neugierig und unsicher zugleich. Und sie achteten darauf, daß die Jungwölfe Abstand zu dem "unbekannten Objekt" hielten. Eine gefährliche Situation gab es für die Wolfsforscherin nicht. Wichtig ist aber auch in Rumänien: Wölfe keinesfalls anfüttern, das kann zu gefährlichen Situationen führen. Die rumänischen Kinder laufen jedenfalls kilometerweit auch mitten in den Wolfsgebieten allein durch den Wald und in 20 Jahren wurde Sürth kein einziger für Kinder gefährlicher Vorfall bekannt.

Ein Landwirt, Waldbesitzer und Jäger, der unter den über 80 Gästen dabei war, formulierte seine Eindrücke in der anschließenden Diskussion wie folgt: "Zerschd han-e jo überlegd, ob-e überhaupt komm. I mog nämlich koe Baura-Bashing. Aber i muss saga: Sie (damit meinte er Peter Sürth und mich gemeinsam) hen des guad un sachlich gmachd, Respekt! Und dor Wolf brauch-i als Jäger ao ned im Jagdgsetz."

Sachsenheim


9.11.2018 – 72 Stunden ohne Schlaf in Sachsenheim…

Nein, natürlich war ich nicht in Sachsenheim 72 Stunden ohne Schlaf! So aufreibend sind selbst die Diskussionen um die Ortsdurchfahrten in Ochsenbach oder die Tempo-30-Debatten in diversen Ortsteilen Sachsenheims nicht. Auf Einladung des IBISA e.V. berichtete ich von meinen Erlebnissen vom 9.-12.11.1989 als Zeitzeuge in Berlin (Werte Leserschaft: Wer hier liest, weiß hoffentlich bei der Nennung dieses Datums, was damals los war?!).

Meine Schilderungen und Fotos wurden aufs Interessanteste ergänzt durch Zeitzeugen, die in diesen Tagen an den verschiedenen Orten Deutschlands unterwegs waren. Immer deutlicher wird: Das ist deutsche Geschichte. Wer unter 40 Jahre ist, erinnert sich da nicht oder kaum daran. Umso wichtiger ist die Erinnerung an diesen sowieso einmaligen 9. November für die deutsche Geschichte (und wieder weiß die werte Leserschaft hoffentlich, was da noch alles passierte?!).

Sachsenheim & Vaihingen/Enz


20.11.2018 – Handwerk punkten mit Arbeitsklima und kreativer Eigenwerbung

Die Firma Romai Robert Maier GmbH in Vaihingen-Horrheim und die Schlosserei Pfeiffer in Kleinsachsenheim waren die Ziele einer "Handwerks-Tour". Wichtigstes Thema war die Nachwuchs-Suche bzw. der Fachkräftemangel. Viele Betriebe der Handwerkskammer Region Stuttgart punkten zwar mit familiärem Arbeitsklima und sind kreativ bei ihrer Suche nach Azubis z.B. mit einer Schulpartnerschaft wie die Romai GmbH mit der Realschule in Kleinglattbach. Aber die Konkurrenz der - zumal meist besser bezahlenden - Industrie ist groß. Auch daher unterstützen wir vom Land Handwerksbetriebe mit dem Zukunftsprojekt "Dialog und Perspektive Handwerk 2025".

Die Bedeutung der Tour für die Handwerkskammer Region Stuttgart zeigte sich in der prominenten Begleitung: Hauptgeschäftsführer Thomas Hoefling, Petra Engstler-Karrasch (Geschäftsführerin Unternehmensservice), Christa Muschert und Nicola Meilwes (Koordinatorin und Beraterin Personalentwicklung Handwerk 2025) sowie Julia Fuchs und Angela Kustermann-Deck (je Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Von der Kreishandwerkerschaft Ludwigsburg waren Kreishandwerksmeister Albrecht Lang und die Geschäftsführerin Nicole Ackermann mit von der Partie. An den jeweiligen Stationen kamen noch die (Ober-)Bürgermeister Gerd Maisch und Horst Fiedler dazu. Ein rundum gelungener Termin. Mehr Hintergrund auch im Artikel der Bietigheimer Zeitung "Personaloffensive im Handwerk". 

Vaihingen/Enz


7.11.2018 – Besuch aus dem Stromi im Landtag

Teilweise Heimspiel-Atmosphäre für mich trotz Anwesenheit der Kollegen von der CDU/Konrad Epple und SPD/Reinhold Gall: Die Zehntklässler/innen des Stromberg-Gymnasiums waren im Landtag - ich bin ja selbst zweifacher "Stromi-Vater". Fragen nach Flüchtlingen (meine Antwort: Asylrecht steht und soll stehen, Geflüchtete mit Ausbildung/in Arbeit sollen hier bleiben, Kriminelle sollen so schnell wie möglich abgeschoben werden), nach der Ursache, warum wir Politiker wurden (ich aufgrund der Nachfrage der Gerlinger Grünen Ende 2009, das war davor nicht abzusehen, bin Quereinsteiger), zur Haschisch-Freigabe (wir Grüne sind dafür, bei klaren Auflagen, auch um den Schwarzmarkt auszutrocknen) und warum der ÖPNV so teuer wäre (man kann ihn billiger machen, beim VVS klappt das gerade, aber das geht nur mit Steuergeldern der Eltern der anwesenden Schüler/innen…), dominierten die interessante Diskussion.

3. Sonstige Termine


Wo ich in den letzten Wochen sonst noch gewesen bin - bei Rückfragen gerne mehr Informationen zu den einzelnen Terminen:

4.11.2018 in Marbach: Jahreskonzert des Kreisjugendorchesters Ludwigsburg

5.11.2018 in Sachsenheim: Vortrag "Was kann Bildung für Nachhaltige Entwicklung" bei der Pädagogischen Tagung „Klima- und Umweltschutz – Konzepte für eine nachhaltige Schule“ des Evangelischen Schulbundes für Südwestdeutschland im Sachsenheimer Lichtenstern-Gymnasium

12.11.2018 in Vaihingen/Enz: Steuerungsgruppe Streuobst-Apfelschorle Vaihingen und Umgebung

13.11.2018 in Stuttgart: Anhörung der Grünen im Landtag: Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2020

16.-18.11.2018 in Hamburg: NABU-Bundesvertreterversammlung

21.11.2018 in Stuttgart: Aktuelle Debatte im Landtag "Umgang mit dem Wolf - Europa bewegt sich. Land bewegt sich mit". Meine beiden Redebeiträge und die gesamte Debatte kann man sich online anschauen: www.landtag-bw.de/home/mediathek/videos/2018

23.11.2018 in Bruchsal: NABU-Landesvertreterversammlung

23./24.11.2018 in Gotha/Thüringen: 82. Sitzung des NABU-Bundesfachausschuss Streuobst

29.11.2018 in Ludwigsburg: Erster Ideen-Workshop zum Antrag "Biomuster-Region Ludwigsburg-Stuttgart" im "Ernährungszentrum Mittlerer Neckar" in Ludwigsburg

4. Terminvorschau


Eine Auswahl der anstehenden Termine im Land und im Wahlkreis. 
 
Datum, Uhrzeit Titel und Veranstalter Ort
8.12.2018, 19 Uhr Veranstaltung „Schafe und Wolf – Wie ein Zusammenleben möglich ist“, Freundeskreis Nationalpark Bad Wildbad, Jugend- und Kulturhaus, Calmbacher Str. 14
10.12.2018, 9.30-14.30 Uhr Landesbeirat für Natur- und Umweltschutz und Stiftungsrat der Stiftung Naturschutzfonds Stuttgart, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
11.12.2018, 18.30 Uhr Jahresempfang der Ev. Landeskirchen Stuttgart, Neues Schloss
14.12.2018, 14.30-16.30 Uhr Besichtigung der Fa. Wennberg mit Blockheizkraftwerk Vaihingen/Enz
18.12.2018, 9.30-11.30 Uhr Börsenbesuch mit Schüler/innen des Friedrich-Abel-Gymnasiums Börse Stuttgart
19.12.2018, 10-18 Uhr Plenarsitzung * Stuttgart, Haus des Landtags
20.12.2018, 9.30-17.30 Uhr Plenarsitzung * Stuttgart, Haus des Landtags
3.-6.1.2019 Naturschutztage am Bodensee, NABU und BUND BW Radolfzell
16.1.2019, 19.30-21.30 Uhr Naturschutztreffen Unterriexingen, TSV Heim
19.1.2019, 18 Uhr Auftaktveranstaltung Jubiläumsjahr der KSG Gerlingen Gerlingen
23.1.2010, 9-13 Uhr Plenarsitzung * Stuttgart, Haus des Landtags
6.2.2019, 19.30 Uhr Vortrag: "Der Wolf im Stromberg - sind wir darauf vorbereitet?
Fakten und Neuigkeiten rund um Isegrim", Vaihinger Gesellschaft für Stadtgeschichte e.V.
Vaihingen/Enz, im „Alten Stadtbahnhof“
Hans-Krieg-Str. 13

* Die Sitzungen werden immer live übertragen: www.landtag-bw.de
 
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