Copy
Newsletter der Gesundheit Österreich GmbH
Ausgabe 1/2017
View this email in your browser
Willkommen!
Ich lade Sie ein, die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) näher kennenzulernen. Wir sind ja keine Unbekannten: Schon bisher haben Sie von uns Informationen zu unterschiedlichen Themen wie Gesundheitsplanung, Public Health, Gesundheitsökonomie, Qualität, Gesundheitsförderung u. v. m. erhalten. Ab nun wollen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen einen kompakten und bereichsübergreifenden Überblick über aktuelle Berichte, Projekte und Veranstaltungen der GÖG geben. Den Informationsaustausch mit Ihnen halten wir für wichtig, damit wir uns besser vernetzen und den Diskurs führen können, nicht zuletzt um Synergien stärker zu nutzen. Wir freuen uns, wenn der Newsletter Ihr Interesse findet.
 
Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen

a.o. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann
Geschäftsführer Gesundheit Österreich

EU-Studie zu Big Data

Im Auftrag der EU untersuchte die GÖG Potenziale von Big Data in Public Health, Telemedicine and Healthcare. Erarbeitet wurden zehn Policy Recommendations, die einem öffentlichen Konsultationsprozess unterzogen wurden. Die Empfehlungen zielen darauf ab, die Gesundheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger sowie die Gesundheitssysteme zu stärken, ohne dabei den Schutz sensibler Daten zu gefährden. Eine zentrale Erkenntnis der Studie: Die Stakeholder und vor allem die Patientinnen/Patienten benötigen mehr Information, um die Vorteile von Big Data nutzen und schätzen zu können.

weiterlesen

Registrierung für Gesundheitsberufe

Für alle Angehörigen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe sowie der gehobenen medizinisch-technischen Dienste ist ab dem Jahr 2018 eine Registrierung gesetzlich erforderlich. Die Arbeiterkammer (AK) führt das Register der unselbstständig tätigen Berufsangehörigen, die AK-Mitglieder sind. An der GÖG werden alle jene registriert, die (überwiegend) freiberuflich tätig bzw. kein AK-Mitglied sind. Die Registrierung soll die Qualität und Rechtssicherheit erhöhen sowie die Personalplanung erleichtern.

weiterlesen

Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention

Im Jahr 2012 wendete die öffentliche Hand in Österreich 2,02 Milliarden Euro bzw. 8,3 Prozent der gesamten öffentlichen Gesundheitsausgaben für Prävention und Gesundheitsförderung auf (750 Millionen Euro bzw. 3,1 Prozent ohne Tertiärprävention). Das entspricht rund 240 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Den Großteil der Ausgaben (87,1 Prozent) trug die Sozialversicherung, 5,9 Prozent übernahm der Bund (inkl. Fonds Gesundes Österreich), 6,1 Prozent zahlten die Bundesländer und 0,9 Prozent kamen aus den Töpfen der Gemeinden. Diese Ausgaben erhob die GÖG nun bereits zum dritten Mal  im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen und des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger.

Download Bericht

Hohe Arzneimittelpreise in Österreich

Eine von der GÖG durchgeführte Preisanalyse zu ausgewählten kostenintensiven Arzneimitteln zeigt, dass die Fabriksabgabepreise im Vergleich zu den anderen 27 EU-Mitgliedsstaaten in Österreich im Jahr 2015 um rund 55 Prozent über jenen im Tiefstpreis-Land, um 6 Prozent über dem EU-Durchschnitt und um 24 Prozent unter den Preisen im Höchstpreis-Land lagen. Damit reiht sich Österreich im oberen EU-Mittelfeld ein. Die Analyse zeigt auch Optimierungsbedarf bei den Arzneimittelpreisen in Krankenanstalten sowie bei der Apothekenhonorierung auf. 

Download Bericht

Grenzüberschreitende Nutzung von Großgeräten

In Europa entfällt ein hoher Anteil der Gesundheitsausgaben auf hochspezialisierte, teure medizinische Großgeräte wie MRT, CT-Scanner, PET-Scanner, Angiographie-Einheiten, Gammakameras und Lithotriptoren. Sowohl in der Bereitstellung als auch in der Auslastung dieser Geräte sind große Unterschiede zu beobachten. Im Rahmen der Study on better cross-border cooperation for high-cost capital investments in health der Gesundheit Österreich Forschungs- und Planungs GmbH wurde untersucht, welche Vorteile eine bessere grenzüberschreitende Kooperation für die EU-Mitgliedstaaten bringen könnte. 

weiterlesen

FGÖ-Rahmenarbeitsprogramm 2017-2020

Im Kuratorium des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) wurde Ende Dezember
das Rahmenarbeitsprogramm 2017-2020 beschlossen. Es sind fünf Programmlinien definiert, in denen Förderschwerpunkte, Settings, Zielgruppen und Themen sowie die Aktivitäten der Fort- und Weiterbildung, Vernetzung und Abstimmung, Wissensentwicklung sowie Information & Aufklärung festgelegt sind. Die Umsetzung wird in jährlichen Arbeitsprogrammen konkretisiert.

weiterlesen

Gesundheitsförderung für Migrantinnen und Migranten

Erfahrungen zeigen, dass Menschen mit Migrationshintergrund mit den herkömmlichen Angeboten der Gesundheitsförderung und Prävention nur sehr schlecht erreicht werden können. Die GÖG untersuchte im Auftrag der Arbeiterkammer Wien, wie solche Angebote gestaltet sein müssen, um von der Zielgruppe besser angenommen zu werden, und entwickelte daraus Handlungsmodule für die Praxis der Gesundheitsförderung. 

weiterlesen

Drogenbericht 2016

Im Auftrag der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) und des Gesundheitsministeriums erstellt die GÖG alljährlich einen Bericht zu Drogenpolitik, Drogenkonsum und den Auswirkungen in Österreich. Der Bericht zur Drogensituation 2016 zeigt, dass die Zahl jener, die in den risikoreichen Opioidkonsum einsteigen, weiter rückläufig ist, während die Zahl der drogenbezogenen Todesfälle erstmals seit Jahren ansteigt. 

weiterlesen

Arzneimittelpolitik in Kirgistan

Das WHO-Kooperationszentrum für Arzneimittelpreisbildung und –erstattung an der GÖG untersuchte in Zusammenarbeit mit dem WHO-Regionalbüro für Europa die Arzneimittelpolitik in Kirgistan (Zentralasien). Ziel der Studie war es, die Ursachen für steigende Zuzahlungen von Patientinnen und Patienten zu identifizieren und Reformvorschläge zu erarbeiten. Die Ergebnisse wurden im September 2016 im Rahmen eines High-Level-Dialogs in Bischkek vorgestellt. 

Download Bericht
RÜCKBLICK

GÖG-Colloquien

Die Gesundheit Österreich GmbH veranstaltet regelmäßig Colloquien zu aktuellen Themen mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten.  

Florian Bachner, Ellen Nolte, Herwig Ostermann, © GÖG

Integrierte Versorgung

Ellen Nolte, eine der führenden Wissenschaftlerinnen im Bereich Public Health, sprach im Rahmen des GÖG-Colloquiums am 14. Dezember 2016 zum Thema Integrierte Versorgung. Die Evidenzlage sei nach wie vor unzureichend, zeige aber meist verbesserte klinische Ergebnisse bei Patientinnen und Patienten, die an integrierten Versorgungsmodellen teilnehmen. Als zentrale Erfolgsfaktoren für die Umsetzung erwiesen sich ein hoher Grad an politischem Engagement sowie die frühzeitige und umfassende Einbeziehung aller Gesundheitsberufe.

weiterlesen

EU Joint Action: Health Workforce Planning & Forecasting

Am 8. November 2016 präsentierte die deutsche Gesundheitswissenschaftlerin Melanie Böckmann im Rahmen eines GÖG-Colloquiums die Ergebnisse der EU Joint Action on Health Workforce Planning & Forecasting, die auf dem im Jahr 2012 verabschiedeten Aktionsplan der Europäischen Kommission zum Thema EU Health Workforce basierte und von April 2013 bis Juni 2016 lief. Unter belgischer Federführung arbeiteten daran 30 assoziierte und mehr als 50 mitwirkende Partner, darunter auch die GÖG. 

weiterlesen
Aida Tanios (2. v. l.) © GÖG

9. Europäische Public-Health-Konferenz

Anfang November 2016 fand die 9. Europäische Public-Health-Konferenz in Wien mit 1.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 70 Ländern statt. Das Team der GÖG wirkte an mehreren Sessions mit. Unter anderem hielt Aida Tanios als eine von fünf Nachwuchswissenschaftlerinnen eine Pitch Presentation zum Thema Suizidprävention im Rahmen der Plenary Session From Ottawa to Vienna: 30 years of the Ottawa Charter

Gerhard Fülöp (1. v. l.), © Uniklinikum Dresden

Symposium in Dresden

Die Dresdner Hochschulmedizin lud am 11. November 2016 zu einem Symposium zum Thema Bedarfsorientierte Versorgungsplanung. Viel Beachtung fand der Vortrag über die integrierte Gesundheitsplanung sowie die umfangreiche Datenbasis in Österreich von Gerhard Fülöp, dem Leiter der Abteilung Planung und Systementwicklung an der GÖG. 

weiterlesen

Erfahrungsaustausch mit Slowenien

Initiativen zur Bewertung von Qualität im Gesundheitswesen standen im Mittelpunkt eines Austauschs des Health Systems Performance Assessment (HSPA)-Netzwerks der Europäischen Kommission (DG Sanco) Ende September in Slowenien. Eva Kernstock, Leiterin des Bundesinstituts für Qualität im Gesundheitswesen an der GÖG, berichtete über österreichische Maßnahmen zur Qualitätsmessung und -bewertung. Bei einem Folgetreffen in Wien interessierten sich die Vertreter/innen des slowenischen Gesundheitsministeriums insbesondere für das österreichische Gesundheitsqualitätsgesetz, die Qualitätsstrategie, Messmethoden, Berichterstattung und Fragen zur Patientensicherheit. 

25th International Conference on Health Promoting Hospitals and Health Services

Von 12.-14. April 2017 findet unter dem Titel Directions for Health Promoting Health Care – Lessons from the past, solutions for the future die 25. International Conference on Health Promoting Hospitals and Health Services in Wien statt. Gastgeber ist das Österreichische Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (ONGKG), unterstützt vom WHO Collaborating Centre for Health Promotion in Hospitals and Health Care an der GÖG. Erwartet werden bis zu 800 Teilnehmer/innen aus der ganzen Welt.

Programm und Anmeldung
Copyright © 2017 Gesundheit Österreich, All rights reserved.


Want to change how you receive these emails?
You can update your preferences or unsubscribe from this list

Email Marketing Powered by Mailchimp