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Newsletter der Gesundheit Österreich GmbH
Ausgabe 2/2017
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Kosten von Behandlungsfehlern

Vier bis 17 Prozent aller Patientinnen und Patienten in der EU erfahren im Rahmen ihrer Behandlung ein unerwünschtes Ereignis, geschätzte 44 bis 50 Prozent davon wären vermeidbar. Die GÖG untersuchte im Auftrag der Europäischen Kommission die Prävalenz und die Kosten von Fehlern in der medizinischen Behandlung sowie die Kosten-Effektivität von ausgewählten Interventionen zur Verbesserung der Patientensicherheit. Dabei wurde ein Simulationsmodell entwickelt sowie Empfehlungen für Effizienzindikatoren abgegeben.

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Gut leben mit Demenz

Die Österreichische Demenzstrategie „Gut leben mit Demenz“ bietet einen Rahmen von partizipativ erarbeiteten Wirkungszielen, deren Erreichen die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verbessern soll. Die GÖG begleitete den Prozess der Entwicklung dieser Strategie und wird nun auch kontinuierlich die Umsetzung der darin formulierten Handlungsempfehlungen unterstützen. 

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Darmkrebs-Screening-Programme

Im Auftrag des Gesundheitsministeriums analysierte die GÖG Darmkrebs-Screening-Programme aus zehn europäischen Ländern. Das Ergebnis: Ein gerechter Zugang, maximale Effektivität, hohe Teilnahmeraten sowie eine angemessene Qualitätssicherung werden nur durch ein organisiertes populationsbezogenes Programm gewährleistet. Im Hinblick auf die Akzeptanz in der Zielpopulation ist dem Blut-Stuhl-Test als Screening-Instrument der Vorzug gegenüber der Koloskopie zu geben. In einigen Ländern wird zusätzlich die einmalige Durchführung einer flexiblen Sigmoidoskopie angeboten. 

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Informationsplattform Arzneimittelsicherheit 

Das österreichische Gesundheitsportal, das von der GÖG betrieben wird, bietet ein neues Service für Ärztinnen und Ärzte. Auf der „Informationsplattform Arzneimittelsicherheit“ finden diese einen Überblick über zuständige Stellen, Zulassungsverfahren, wichtige Dokumente und Datenbanken im österreichischen Arzneimittelsystem sowie qualitätsgesicherte Infos zu Themen wie Polypharmazie und Pharmakovigilanz.

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Wirksamkeit von Gesundheitsförderung  

Die GÖG (FGÖ und ÖBIG) erstellte eine Evidenzanalyse zur Wirksamkeit von Gesundheitsförderung in ländlichen Gemeinden mit Fokus auf Kindern und Jugendlichen. Die Studie ergab, dass vor allem jene Maßnahmen wirken, die direkt in der Lebenswelt der Zielgruppe (Schule) ansetzen und das kommunale Setting sowie Familie, Freundinnen und Freunde mit einbeziehen. Die Ergebnisse lassen auch den vorsichtigen Schluss zu, dass die positiven Auswirkungen besonders bei Kindern und Jugendlichen mit niedrigem sozio-ökonomischen Hintergrund stärker ausgeprägt sind. 

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Fachartikel über Selbstbehandlung

Im Auftrag der Europäischen Union untersuchte die GÖG die Kosten und den Nutzen unterschiedlicher Selbstbehandlungssysteme in Europa. Darunter fallen auch „Minor Ailments Schemes (MAS)“ in Großbritannien. Diese ermöglichen Apothekerinnen und Apothekern bei minderschweren Beschwerden (z.B. Husten, Fußpilz oder Sodbrennen), Medikamente zu Lasten öffentlicher Zahler abzugeben. Im Journal „Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement“ wurden nun die Ergebnisse der ökonomischen Evaluation von MAS publiziert.

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RÜCKBLICK

GÖG-Colloquium zum Thema „Nudges“


H. Ostermann, M. Müller © GÖG

„Nudges“ sind kleine Anreize („Stupser“), die Menschen zu klugen Entscheidungen motivieren sollen. Ob und wie diese im Gesundheitswesen wirken und wo die ethischen Grenzen liegen, darüber diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern des GÖG-Colloquiums am 21. Februar mit dem Betriebswirt und Gesundheitswissenschafter Michael Müller von der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. 

Careum Dialog 2017 

Gesundheitskompetenz war das Thema des diesjährigen Careum Dialogs, der von 2. bis 3. Februar in Zürich mit hochrangigen Expertinnen und Experten stattfand. Die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz, die von der GÖG betrieben wird, stieß auf großes Interesse bei den rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. 

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Bedarf in Pflege und Sozialbetreuung


LR C. Bernhard, E. Rappold, B. Juraszovich, LR K. Wiesflecker, W. Gollner © VLK/A.Serra

Die Gesundheit Österreich Forschungs- und Planungsgesellschaft führt derzeit im Auftrag des Landes Vorarlberg eine Erhebung der Gesundheits- und Krankenpflege- sowie Sozialbetreuungsberufe durch. Auf dieser Basis soll eine Prognose für den künftigen Personal- und Ausbildungsbedarf erstellt werden. Am 23. Februar fand im Landhaus die Auftaktveranstaltung statt. 

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SAVE THE DATE

8. EUSPR Konferenz in Wien 

20. – 22. September 2017
„Quality in Prevention“ ist der Titel der diesjährigen Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Präventionsforschung (European Society for Prevention Research, EUSPR) in Wien. Das Gesundheitsministerium und die GÖG unterstützen die Veranstaltung. 

Informationen und Call for Abstracts
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