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AlgorithmWatch wird durch die Bertelsmann Stiftung und die Hans-Böckler-Stiftung gefördert

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Wie kann man größere Transparenz schaffen über automatisierte Entscheidungssysteme (Automated Decision Making, ADM), die für die Teilhabe an unserer Gesellschaft relevant sind? Und welche Auswirkungen haben ADM-Systeme konkret im Personalmanagement, und damit für Arbeitnehmerrechte und Mitbestimmung in Betrieben?
 
Wir freuen uns bekannt geben zu können, dass wir uns diesen Fragen in den kommenden Monaten und Jahren mit der Unterstützung der Bertelsmann Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung widmen können.
 
AlgorithmWatch ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Einsatz von ADM-Systemen in gemeinwohl-relevanten Feldern kritisch zu begleiten. Unsere Gesellschaft kann ADM-Prozesse dazu einsetzen, gesellschaftliche Teilhabe zu stärken, sollte sie aber nicht dazu einsetzen, Teilhabe zu schwächen.
 
Diese Absicht verwirklichen wir durch die vier Arbeitsfelder Beobachten, Erläutern, Verknüpfen und Mitgestalten (s. auch unser Mission Statement). Wir analysieren die Auswirkungen algorithmischer Prozesse der Entscheidungsfindung auf menschliches Verhalten, zeigen ethische Konflikte auf und erläutern die Eigenschaften und Auswirkungen komplexer ADM-Prozesse einer breiten Öffentlichkeit. Zugleich sind wir eine Plattform, die Experten verschiedener Kulturen und Disziplinen zusammen bringt, die sich mit der Analyse von ADM-Systemen und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen beschäftigen. AlgorithmWatch wirkt dabei mit, Ideen und Strategien dafür zu entwickeln, den Nutzen algorithmischer Entscheidungsfindung für das Gemeinwohl  zu maximieren. Das kann bedeuten, die Nachvollziehbarkeit der Prozesse zu verbessern, Best Practices für Design und Accountability zu entwickeln und Normen und Standards für den Einsatz von ADM-Systemen zu erarbeiten. ADM-Systemen in diesem Sinne sind sowohl voll- als auch teilautomatisierte Systeme.
 

Wofür verwenden wir das Geld?


Durch die Förderung  der  Bertelsmann Stiftung sollen in erster Linie die Ziele Beobachten und Erläutern unterstützt werden: Welche ADM-Systeme werden zu welchen Zwecken eingesetzt?  Was wissen wir über diese Systeme, wie sind sie reguliert? Und wie kann man ihre Funktion und ihre Auswirkungen auch Nicht-Experten verständlich erläutern? Nur, wenn wir diese Kenntnisse haben und verbreiten, kann eine informierte Öffentlichkeit entstehen, die sinnvoll über den Einsatz dieser Systeme mitentscheiden kann.
 

Die Hans-Böckler-Stiftung fördert unser Forschungsprojekt Automatisiertes Personalmanagement und Mitbestimmung. Darin wird es darum gehen, ADM-Systeme zu untersuchen, die dazu eingesetzt werden, Leistungen von ArbeitnehmerInnen  zu beurteilen und zu steuern. Diese Systeme sollen es ermöglichen, mit Daten über MitarbeiterInnen Prognosen zu erstellen, etwa zu deren Kündigungswahrscheinlichkeit. Wir wollen unter anderem herausfinden, welche Funktionen sie den Anwendern – also den Unternehmen – und den Betroffenen – also den MitarbeiterInnen – bieten, welche Informationen die MitarbeiterInnen über den Einsatz der Systeme haben und welches Mitspracherecht bei ihrem Einsatz besteht. Mehr zum Projekt auf den Seiten der Böckler-Stiftung

AlgorithmWatch in den Medien

AlgorithmWatch auf Tour


Workshop beim IGF Genf

In einem Workshop am "Tag 0" (17. Dezember) werden wir aktuelle Projekte von AlgorithmWatch vorstellen. Achtung: Tag 0 wird nicht im Palais des Nations stattfinden, sondern im Centre International de Conférences.


Collegium Helveticum: Warum wir eine andere Diskussion über Algorithmen brauchen

Ein Vortrag von Matthias Spielkamp im Rahmen des Schwerpunktthemas «Digital Societies». 14. Dezember, 18:15 bis 19:30 Uhr, Schmelzbergstrasse 25, 8006 Zürich
 

Universität Hamburg: AlgorithmWatch – Was gibt’s denn da zu sehen?

Matthias Spielkamp wird im Rahmen des Programms Daten, Algorithmen, Kontrolle der Zukunft am 15. Januar 2018 um 18:15 Uhr sprechen. Hauptgebäude, Flügel West, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Raum 221
 

cpdp: Filling ‘Accountability Holes’ in Algorithmic Networks

Lorena Jaume-Palasí wird unter der Überschrift Filling ‘Accountability Holes’ in Algorithmic Networks bei der cpdp 2018 in Brüssel mit Francien Dechesne (Leiden University), Friederike Kaltheuner (Privacy International) und Vincent Visser (IBM) diskutieren. Die Podiumsdiskussion wird am Tag 3 stattfinden, dem  26. Januar 2018.

 

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