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XUND Newsletter März 2020

NEWS MÄRZ 2020

Coronavirus: Aktuelle Situation bei XUND

Die Ereignisse rund um die Coronavirus-Situation überschlagen sich: Am Montagnachmittag, 16. März 2020 hat der Bundesrat nur drei Tage nach der Schulschliessung nun die ausserordentliche Lage erklärt und die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiter verschärft. Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden sicher bis am 19. April 2020 geschlossen – dies gilt auch für Schulen. Ausgenommen sind unter anderem Lebensmittelläden und die Gesundheitseinrichtungen.

Bei XUND findet, wie schon letzten Freitag kommuniziert, kein Präsenzunterricht mehr statt. Nach Möglichkeit kommt Fernunterricht zum Zug. In Absprache mit der Praxis stellt XUND den Gesundheitsbetrieben Studierende und Lernende wo möglich als Fachkräfte zur Verfügung, die zur Bewältigung der aktuellen Situation dringend benötigt werden.

Praxiseinsatz von Studierenden und Lernenden

Am Montag dieser Woche standen 76 zusätzliche Pflegefachkräfte HF sowie 43 Biomedizinische Analytiker / Biomedizinische Analytikerinnen durch vorgezogenen oder verlängerten Praktikumseinsatz den Gesundheitsinstitutionen zur Verfügung. Zusätzlich stehen auch die FaGe und AGS aufgrund der ausgefallenen Überbetrieblichen Kurse vermehrt zu Verfügung.
Grundsätzlich gilt aber, dass Studierende und Lernende im Fernunterricht weiterhin eine Schulpflicht haben und diese auch von den Gesundheitsbetrieben nicht übersteuert werden darf (Teilnahme am Fernunterricht muss gewährleistet werden).
Betreffend allfällige Rückrufe von angehenden Fachkräften in die Praxis ist XUND im Gespräch mit allen Beteiligten (Betriebe, Schulen und Behörden). Falls die weitere Entwicklung der Coronavirus-Situation zusätzliche Unterrichtsausfälle zu Gunsten von Einsätzen in den Gesundheitsbetrieben verlangt, werden diese übergeordnet koordiniert.

Fernunterricht für Studierende Pflege HF hat begonnen

Dank einem Sondereffort des Lehrkörpers über das Wochenende ist der Fernunterricht für Studierende Pflege HF Anfang Woche gut angelaufen. Insgesamt werden aktuell 13 Klassen im Fernunterricht beschult. XUND begibt sich dabei zum Teil von einem Tag auf den anderen auf neues Terrain, was eine grosse Herausforderung bedeutet. Gleichzeitig liegen auf diesem Weg aber auch Chancen. Treffend bringt dies eine Lehrperson zum Ausdruck: «Es läuft wirklich gut, die Chats laufen heiss. Obwohl wir alle stark eingebunden sind, macht es richtig Spass und es arbeiten alle sehr gut mit.»

Der Arbeitsfeldunterricht entfällt derzeit. Stattdessen werden diese Schultage in den regulären Fernunterricht integriert. Somit stehen die Arbeitsfelddozierenden aus der Praxis den Betrieben zur Bewältigung der aktuellen Situation zur Verfügung.

üK und LTT

Zum jetzigen Zeitpunkt müssen die Betriebe oder Lernende und Studierende keine üK- oder LTT-Inhalte selbstständig aufarbeiten. Ob und in welcher Form dies zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, werden wir zu gegebener Zeit zusammen mit den Betrieben klären und informieren.
Ab nächstem Montag, 23. März werden wir den Ausbildungsverantwortlichen via Sephir alle üK- und LTT-Arbeitshefter freischalten. So können sie auf diese zugreifen, wenn es darum geht, allenfalls kurzfristige und dringende Kompetenzerweiterungen der Lernenden und Studierenden mit unseren Unterlagen schulen zu können.

Schulblöcke und Ausbildungsstarts Pflege HF

Am 6. April (20FZ, 19FZ) beziehungsweise am 20. April (18HZ, 19HZ, 18HD, 19HD) stehen ein Ausbildungsbeginn sowie der Start zweier Schulblöcke an (Rückkehr aus dem Praktikum). Wir prüfen derzeit mit Hochdruck verschiedene Varianten und stehen dabei im Austausch mit den Branchen und Betrieben. Soweit es die dynamische Lageentwicklung zulässt, wollen wir möglichst frühzeitig Klarheit schaffen und die Studierenden, Dozierenden oder Betriebe informieren.

Veranstaltungen bei und von XUND

Alle öffentlichen Veranstaltungen von und bei XUND werden ab sofort bis am 19. April abgesagt: Dies betrifft die Diplomfeier Pflege vom 20. März sowie den Tag der offenen Tür vom 28.  März. Ebenfalls abgesagt ist der Luzerner Stadtlauf, an dem XUND jeweils mit einem Läuferteam mit dabei ist.
Bei XUND analysiert die eigene Coronavirus Task Force weiterhin laufend die Entwicklung der Situation gemeinsam mit den Behörden und trifft die nötigen Massnahmen.
Alle Informationen zur aktuellen Situation

Neue Plattform zur Förderung von Wiedereinsteigerinnen in die Diplompflege

In der aktuell besonderen Situation der Ausbreitung des Coronavirus wird die unverzichtbare und wertvolle Arbeit von Gesundheitsfachkräften noch deutlicher sichtbar. Diplomierte Pflegefachpersonen sind aber nicht nur in Zeiten des Coronavirus gefragt, sondern ganz generell – insbesondere in Alters- und Pflegezentren sowie Spitex-Organisationen. Aus diesem Grund sucht die Zentralschweiz Wiedereinsteigerinnen in die Diplompflege.

Die neue Kampagne wiedereinsteigen.ch soll einen Beitrag dazu leisten, dass Berufsrückkehrerinnen gefunden werden und somit dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Auf der Plattform geben erfolgreiche Wiedereinsteigerinnen Auskunft, wie ihnen die Rückkehr in den Beruf gelungen ist. Neben vier erfolgreichen Beispielen von Wiedereinsteigerinnen bietet die Plattform auch Beratungs- und Kursangebote, eine Online-Umfrage zur Standortbestimmung, eine Checkliste sowie eine Übersicht zu den regionalen Gesundheitsbetrieben. Zudem können potentielle Wiedereinsteigerinnen einen Unterstützungsbeitrag für einen Weiterbildungskurs oder ein ähnliches Unterstützungsangebot beim Bund und den Kantonen beantragen.
wiedereinsteigen.ch

Acht Nationen im Kurs Perspektive vertreten

Am 20. Januar startete der neue Kurs Perspektive Pflege mit 15 Teilnehmenden. Eine weitere Teilnehmerin, die aus dem Brückenangebot nachgemeldet wurde, startete zwei Wochen später. Die 7 Männer und 9 Frauen sind zwischen 18 und 42 Jahren alt und stammen aus acht verschiedenen Ländern: Tibet, Eritrea, Afghanistan, Syrien, Sri Lanka, Brasilien, Iran und Somalia. Mit dem SRK-Kurs werden sie jetzt auf das Bewährungspraktikum vorbereitet, das am 30. März in verschiedenen Institutionen beginnt. Da für manche die besuchten Deutschkurse schon länger zurückliegen, wird auf Niveau B1 und B2 unterrichtet. Aktuelle und jahreszeitliche Themen werden integriert, so ist als nächstes auch ein Besuch der Luzerner Fasnacht geplant.
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Pilotkurs FaGe Akutpflege Anfang Februar erfolgreich beendet

Vor rund 1 ½ Jahren startete der Pilotkurs FaGe Akutpflege. Der Zertifikatskurs wird in Kooperation vom Berner Bildungszentrum Pflege, Careum Weiterbildung und XUND Bildungszentrum durchgeführt. Anfang Februar konnte die erste Klasse auf den Abschluss anstossen.
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Indirekter Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative

Der Nationalrat hat in seiner Dezembersession 2019 die Pflegeinitiative des SBK relativ knapp abgelehnt, aber einen sogenannten indirekten Gegenvorschlag auf Gesetzesstufe gutgeheissen. Der Gegenvorschlag beinhaltet vor allem eine Ausbildungsoffensive mit Bundesmitteln von beinahe 500 Mio. Franken über 8 Jahre. Dies soll zu einer Steigerung der Diplomabschlüsse HF und FH führen, angestrebt werden auf HF-Stufe zusätzliche 1100 Diplome pro Jahr (derzeit 1700 Diplome pro Jahr). Mit Bezug auf die Ausbildungsoffensive hat der Verband Bildungszentren Gesundheit Schweiz (BGS) sich mit einem Unterstützungsschreiben an die ständerätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit gewandt. Der Ständerat berät die Pflegeinitiative und den indirekten Gegenvorschlag als Zweitrat voraussichtlich in der Junisession.

Infobroschüre Interprofessionalität im Gesundheitswesen

Ziel der Broschüre des Bundesamts für Gesundheit BAG ist es, interessierte Bildungsverantwortliche und Studierende aus dem Gesundheits- und Sozialbereich zur interprofessionellen Lehre bzw. Lernen zu inspirieren und zu motivieren. Die Broschüre geht unter anderem den Fragen nach, was die Voraussetzungen für eine gelungene interprofessionelle Aus-, Weiter- und Fortbildung sind und welche Probleme anstehen. Die Broschüre dokumentiert sieben konkrete Modelle guter Praxis aus verschiedenen Bereichen der Bildung/Lehre und Regionen der Schweiz.
Broschüre

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