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Newsletter 11/2018 Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration
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Liebe LeserInnen


In der FIZ suchen viele Frauen Rat. Sie wenden sich an die Beratungsstelle für Migrantinnen oder an FIZ Makasi. Manche von ihnen sind traumatisiert und fürchten um ihr Leben, andere werden gedemütigt und diskriminiert. Es sind alles Migrantinnen, die in prekären Situationen leben und arbeiten. Sind alle Opfer? Das neue FIZ Magazin ist diesem Thema gewidmet.

Um Opfer oder nicht, wird es auch in der Podiumsdiskussion zu Sexarbeit gehen: Verpassen Sie sie nicht! Am 26. November im feministischen Salon.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse
Ihre FIZ

FIZ Magazin

Opfer werden. Opfer sein?


FIZ Makasi betreut Opfer von Menschenhandel. Und in der FIZ Beratungsstelle für Migrantinnen beraten wir viele Sexarbeiterinnen. Auch diese werden in der Öffentlichkeit oft pauschal als Opfer bezeichnet. Klientinnen der FIZ sind zwar Opfer geworden, aber sie sind in erster Linie Subjekte mit Rechten, eigenem Willen und Gestaltungsmöglichkeiten. Im neuen FIZ Magazin beleuchten wir die vielfältigen Aspekte und Schattierungen des Begriffs «Opfer». Schauen Sie rein! 
FIZ Magazin November 2018
 

Podium zu SEX, ARBEIT, MACHT

26. November 2018, 20 Uhr im Kosmos

 
Zusammen mit dem feministischen Salon organisieren die FIZ, die Zürcher Stadtmission und die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich ein Podiumsgespräch zu Sexarbeit. Es diskutieren: Christa Amman (Fachstelle Sexarbeit XENIA), Judith Aregger (Sexualbegleiterin), Serena Dankwa (Sozialanthropologin, FIZ), Christiane Howe (Soziologin, TU Berlin). Moderation: Franziska Schutzbach. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.
Kosmopolitics: Sex, Arbeit, Macht

 

Europarat: GRETA

FIZ empfängt Delegierte und organisiert Austausch mit Zivilgesellschaft und JuristInnen

 
Die FIZ leitet den zivilgesellschaftlichen Prozess im Rahmen der 2. Evaluationsrunde der ExpertInnengruppe des Europarates zur Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA). Im Juni hatte sie  den Schattenbericht eingereicht. Dieser wurde in einer Arbeitsgruppe der NGO Plattform Menschenrechte erarbeitet und von 85 Mitgliedorganisationen unterstützt.
Nun durfte die FIZ die Delegierten der ExpertInnengruppe anfangs November bei ihrem Besuch in der Schweiz empfangen. Bei dem Treffen hatte die ExpertInnenngruppe Gelegenheit, sich einerseits mit einer Runde von JuristInnen über rechtspraktische Fragen im Schweizer Kontext auszutauschen. Im zweiten Teil kamen die NGOs, welche beim Verfassen des Schattenberichts mitgearbeitet haben, zu Wort. Die ExpertInnenngruppe ging dabei vertieft auf die Themenfelder Asyl, Menschenhandel zwecks Arbeitsausbeutung und Kinderhandel ein.
Den NGO-Schattenbericht finden Sie hier (Englisch).

Opfer von Menschenhandel: Nigeria 

Bericht der UN-Sonderberichterstatterin

 
Die UN-Sonderberichterstatterin zu Menschenhandel, Maria Grazia Giammarinaro, hat Nigeria besucht und einen kritischen Bericht verfasst. Zwar gibt es in Nigeria Initiativen, die potentielle Opfer auf Menschenhandel in der Migration aufmerksam machen. Diese laufen aber in der Regel ins Leere, weil es keine legale Migrationswege gibt. Zudem kritisiert Giammarinaro, dass die nationale Organisation gegen Menschenhandel zehn geschlossene «Schutzräume» führt, in denen Opfer von Menschenhandel wie Kriminelle eingesperrt sind. Sie lobt die NGOs, die offene Schutzräume zur Verfügung stellen – diese erhalten aber keinerlei finanzielle Unterstützung durch den Staat.
Lesen Sie hier den ganzen Bericht.
 
Im Zusammenhang mit Nigeria weisen wir auf einen Artikel in der neuen Anti-Trafficking Review hin, der über die Situation von Opfern von Menschenhandel berichtet, die nach Nigeria zurückgeführt werden.
«Vulnerable Here or There? Examining the vulnerability of victims of human trafficking before and after return».
 

Allianz der Zivilgesellschaft

Schutzfaktor M

 
Über 100 PartnerInnenorganisationen haben sich zur Allianz der Zivilgesellschaft/Schutzfaktor M zusammen geschlossen, um den Abbau von Menschenrechten in der Schweiz zu bekämpfen. Auch die FIZ ist dabei: für unsere Klientinnen und für alle EinwohnerInnen der Schweiz.
Es geht um viel am 25. November. Geben Sie ein klares Signal: Stimmen Sie Nein zur so genannten Selbstbestimmungsinitiative.
Schutzfaktor M

 

Geben Sie Opfern von Menschenhandel eine Stimme.

Die FIZ braucht Sie. Als SpenderIn. Als Mitglied.

 
Im Juli 2018 kam es zu einem der bisher grössten Verfahren gegen Menschenhandel in der Schweiz: Im Falle von 88 mutmasslichen Opfern von Menschenhandel aus Thailand wurde die Täterin angeklagt und zu 10.5 Jahren Haft verurteilt. Die FIZ hat 19 der Opfer betreut, beraten und begleitet – und unterstützt sie auch weiter nach dem Verfahren. Denn die Ängste der Betroffenen sind heute aktueller denn je. Um sie auch nach dem Strafverfahren zu unterstützen, brauchen wir Ihre Hilfe - vielen Dank für Ihre Spende!
Spendenkonto: 80-38029-6
Mitglied werden.

 

FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration

Badenerstrasse 682  CH-8048 Zürich - 044 436 90 00 - contact@fiz-info.ch

 Spendenkonto: 80-38029-6


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